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Wurstsalat Rezept

Wurstsalat

Zeit für Sommerfrische in der Großstadt! Wir basteln uns einen hüttentauglichen Wurstsalat und schmieden Wanderpläne für den nächsten Herbst. Wurstsalat mit Käse ist ein ganz feines, schnelles Essen für heiße Tage. Ich denke, ich darf ihn nicht Schweizer Wurstsalat nennen, weil ich holländischen Gouda verwende und das könnte eventuell zu Definitions-Problemen mit den Eidgenossen führen.

Wurscht wie die Originalrezeptur ist – mein Wurstsalat ist auf jeden Fall eine bodenständige Jause nach einem heißen Sommertag. Er öffnet die Sinne und mit etwas Fantasie sitzt man auch schon am höchsten Gipfel, eingerahmt ins Alpenpanorama und blickt hinunter ins kleine Land.

Rezept für zwei Sommerfrischler-Jausen
Die Zutaten der Marinade gut verrühren, so dass sich alles verbindet. (Funktioniert am besten, wenn man das Öl zuletzt einrührt) Die Wurst und den Käse in feine Streifen schneiden (oder eine andere Form, die man kulinarisch ansprechend findet). Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Gürkchen kleinhacken. Alles mit der Marinade vermischen und nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. 1 Stunde ziehen lassen. Im Salatbett auf einem Teller anrichten. Dazu passt sehr gut rustikales Brot und eine „Hopfenkaltschale“.

Wurstsalat

Wurstsalat

Portionen: 2
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutatenmahlzeit

2 Knackwürste (oder 250 g Fleischwurst/Lyoner)
200 g Gouda (oder Emmentaler)
2 Frühlingszwiebeln
60 g Delikatess-Gürkchen, süß-sauer

für die Marinade:
4 EL Öl
2 EL heller Essig
1/2 TL Senf
2 EL Petersilie, fein gehackt
1 Prise Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
1 Hand voll gemischter Salat und 2 Kirschtomaten zur Dekoration



Kommentare

Buntköchin 12. 8. 2009 um 15:34

Sarah du bist eine sehr mutige Frau! 😉 Ich bin mir sicher, du schaffst es allein.


Sarah 12. 8. 2009 um 15:03

Ich habe so etwas einmal gegessen, jetzt probiere ich das allein zu machen.


Buntköchin 11. 8. 2009 um 22:20

Scharfe Gürkchen klingen gut. Der Salat ist übrigens nicht diättauglich. 😉 Aber manchmal muss man sich ja was gönnen.


Britta 11. 8. 2009 um 17:47

hmmm, klang so lecker, hab ich gleich ausprobiert mit scharfen Gürkchen! Echt köstlich!


Buntköchin 11. 8. 2009 um 11:57

Dann mache doch die doppelte Portion, dann hast du auch doppelt Freude dran.


gourmet 10. 8. 2009 um 12:34

Wow, toll ich liebe Wurstsalat. Leider ist er schneller alle als er gemacht ist. 🙂


Buntköchin 8. 8. 2009 um 15:55

Nein, die Zeit hätte ich schon. Vielleicht miete ich nächstes Jahr mit einer Freundin ein kleines Stück Acker. Um mich herum sind eigentlich genug Felder, da bekommen wir sicher ein kleines Stück ab. Ist schon toll, wenn man selber anbauen kann. Wurstsalat zum Frühstück finde ich sehr cool! 😉


Anikó 8. 8. 2009 um 10:36

So gerade den letzten Rest des Wurstsalates zum Frühstück verputzt, danke fürs Rezept war wirklich großartig!
Naja, es ist ja kein echter eigener Schrebergarten, nur so ein Selbsternteprojekt, aber was ich derzeit da raushole is unglaublich und gestern die ersten eigenen Tomätchen (waren wirklich winzig, aber total süß) gegessen *g* Solche Selbsternteprojekte gibt es doch auch ganz viel in/um Wien, vielleicht einfach mal umgucken? Oder fehlt die Zeit dazu?


Buntköchin 7. 8. 2009 um 21:08

@Andy: Ja, endlich ist es wieder heiß!
@Hannes: Bei dir ist es anscheinend auch heiß.
@lamiacucina: Wenn die Hopfenkaltschale zu groß war, kann man auch am nächsten Tag absteigen. Am höchsten Gipfel der Alpen wahrscheinlich sowieso zu empfehlen. Oje, das ist der Mont Blanc, viel zu dünne Luft für Hopfentuning.
@Anikó: Du hast es gut, mit deinem Garten! Was würde ich dafür geben, dass meine Tomaten in Erde auf richtigem Boden wachsen dürften.
@Basler Dybli: Meinen charakterarmen Gouda ignorieren anscheinend die Schweizer ganz galant. Gruyère ist sicher besser. Ich hatte nur Gouda zuhause, deshalb habe ich ihn genommen. Normalerweise kommt da bei mir ein Bergkäse rein. Ich habe nichts gegen Geschmack. Und Gruyère schmeckt im Schweizer Salat sicher ganz fein. Danke für den Tipp, werde ich nächstes Mal ausprobieren.
@Alex: Dein Gravatar ist genial. Sieht dir wirklich ähnlich. Kompliment an den Illustrator oder hast du es auf der WI selber gemacht?
@Heidi: Ich habe es mir gerade in deinem Blog angeschaut. Mein Beileid! Ist mir auch schon passiert. So was passiert auf Entdeckungsreisen. Nicht ärgern.


Heidi 7. 8. 2009 um 19:29

PERFEKT !!! genauso gehört er und hätt ich auf den Chef des Hauses gehört, hätts den heut auch bei uns gegeben. Aber ich hab nicht gehört:-(


barcalex 7. 8. 2009 um 18:31

Immer wieder gut wenns mal schnell gehen muss bzw. der Kühlschrank geleert werden soll.


Basler Dybli 7. 8. 2009 um 17:29

Wunderbar! Ein Klassiker unter den Schweizer Sommergerichten. Falls es ein wenig rezenter sein darf empfehle ich einen Gruyère-Käse statt des Emmentalers zu nehmen. Den Gouda habe ich glatt übersehen … 😉
P.S. Bei uns heisst er so oder so Wurst-Käse-Salat „garniert“ (wenn Tomaten und Salat mit dabei sind).
Ich wünsche ein schönes Wochenende.


Anikó 7. 8. 2009 um 16:40

Ich glaube, ich habe mein heutiges Abendessen gefunden. Werde dann mal in den Kleinstgarten tigern und dann noch schnell die restlichen Zutaten einkaufen 🙂


lamiacucina 7. 8. 2009 um 15:21

Mit der Hopfenkaltschale in den Beinen dürfte der Abstieg vom höchsten Gipfel heikel werden. Hättest Du nichts von Gouda gesagt, wäre er glatt als Schweizer Wurstsalat durchgegangen.


Hannes 7. 8. 2009 um 14:32

Ein Traum von einem Wurstsalat! Genau so liebe ich Ihn. Bei diesem Wetter genau richtig!


Andy 7. 8. 2009 um 13:34

Wie immer von Dir sieht auch da mal wieder lecker aus 😉 Genau richtig bei dem heißen Wetter


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