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Wiener Saftfleisch Rezept

Wiener Saftfleisch

Ein einfaches Wiener Gericht, dessen guter Geschmack sich nicht anhand eines Blickes auf die Zutatenliste erahnen lässt. Das Saftfleisch meiner Wiener Schwiegermutter bietet sich als Rezept erster Wahl um als Nicht-Koch mit Leichtigkeit Gäste zu beeindrucken. Einfacher kann man ein „Sonntagsessen“ kaum zubereiten und wenn die Knödel oder Nudeln dann nicht selbstgemacht sind, wird einem das mit Sicherheit jeder verzeihen. Bei uns gibt es traditionell Hörnchen zum Saftfleisch. Die hatte aber irgendwer schon aufgegessen, deshalb nahmen wir dieses Mal mit Bandnudeln vorlieb. Fand ich eigentlich auch besser dazu als die ewig gleichen Hörnlis. Für Vegetarier die Hölle, macht ein ordentliches Saftfleisch Fleischfreunde mit Sicherheit sehr glücklich!

Rezept für zwei Fans der Wiener Gasthaus-Küche

Rindfleisch klopfen. Beide Seiten salzen und pfeffern. Eine Seite der Schnitzel mit Senf einstreichen, die andere Seite bemehlen.

In einer Pfanne beidseitig anbraten bis es zart angebräunt ist und rausnehmen. Gepressten Knoblauch mit einem Esslöffel Senf im Bratenrückstand in der Pfanne verrühren und mit Rindssuppe aufgießen. Fleisch wieder hineinlegen und zugedeckt bei niedriger Temperatur 1 Stunde lang dünsten lassen. Die Schnitzel sollten mit Rindssuppe bedeckt sein.

Dazu passen sehr gut Nudeln oder Serviettenknödel und ein grüner Salat.

Wiener Saftfleisch

Wiener Saftfleisch

mahlzeit

Portionen: 2
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 35 Minuten

Zutaten
2 Rindsschnitzel
2 Knoblauchzehen, gepresst
500 ml Rindssuppe
1 EL scharfer Senf (Englischer oder Dijon-Senf) für die Pfanne
1 Prise Mehl
1 Prise Salz, Pfeffer
3 EL Öl zum Anbraten



Kommentare

Marion 27. 1. 2014 um 20:37

DANKE für das tolle Rezept! War sehr einfach nachzukochen und hat fantastisch geschmeckt… wie damals bei Mama 🙂


Küchen-Junkie 12. 1. 2013 um 16:54

So, vorweg: Danke!
Fast 2 Jahre hat diese anregende Idee in meiner Rezepte-Sammlung geschlummert, als ich mich heute auf dem Weg zum Einkauf spontan entschieden hatte, es auszuprobieren. Es ist halt graue, dunkle Winterzeit, wo wir uns nach gehaltvollen, kräftigen Tröstern sehnen. Und wir machen so wenig mit Serviettenknödeln, dass es die (endlich) gleich mit gab…
Ich hatte zunächst – hier nördlich von Berlin – auch das Problem, dass man selbst beim alteingesessenen Dorffleischer mit dem Begriff „Rinderschnitzel“ nix anfangen konnte. Aber aus der Grundidee des Rezepts, ein dünneres Rindsfleischstück nach kurzen Anbraten sanft zu schmoren, kann man ja Varianten ableiten. Wir haben uns für fingerdicke Scheiben von Roastbeef entschieden. Ich hatte noch selbstgemachte Rinderbrühe eingefroren. Final habe ich die Sauce noch ein wenig angedickt (nicht zu viel) damit die Serviettenknödel später nicht alles sofort wegsaugen. Alle Kinder haben gebrummt und meine Frau hat sich fast nicht mehr einbekommen. Soll es jetzt öfter geben!
Abschließend noch ein paar kurze Erfahrungstips: Ich habe die Schnitzel im Topf mit GESCHLOSSENEM Deckel geschmort. Die Zeitangabe von 1 Stunde stimmte ganz gut. Die persönliche Zeit hängt auch von Vorlieben ab: Wer das Fleisch eher fest mag und wie ein Schnitzel „sägen“ möchte, nimmt es wohl früher raus. Wer es zart, weich, zerfallend mag, legt vielleicht 10 – 20 Minuten drauf.
Ich habe die Schnitzel dann abtropfen lassen, auf einen Servierteller geschichtet (6 Personen) und mit Alufolie bedeckt im leicht angewärmten Backofen (50 – 10 Grad) ruhen lassen, während ich die Sauce finalisierte.
Wenn das Fleisch raus ist, zunächste den Geschmack prüfen, ob zu salzig, oder zu fad. Dann zunächst entweder etwas nachsalzen oder etwas Wasser dazu geben. Ich habe dann die Brühe/ Sauce ganze zart variiert mit einem kräftigen Schuß Rotwein und süßer Sahne sowie einer halben roten Zwiebel in feinen Scheibchen. Auch 1 – 2 Tl Zucker runden unauffällig den Gesamtgeschmack ab. Aufkochen, binden, fertig!
Danke nochmal – werd jetzt mal weiterstöbern…


Inge 7. 9. 2012 um 12:13

Habe es probiert und bin begeistert. Geht ganz leicht und schmeckt super lecker. So ähnlich wie von meiner Mutter. Danke. Werde ich öfter mal kochen.


PiBi 10. 6. 2012 um 15:29

Das Rezept liest sich wirklich gut, nur der Begriff Rindsschnitzel :\
Roastbeef ist in der Tat zu schade dafür!
Es gibt vom Schwein Schinkenschnitzel oder Frau macht aus dem Lummer (Rücken) Schnitzel. Der Rücken vom Rind ist das Roastbeef.
Ich werde demnächst mal beim Metzger fragen, wie der „Schinken“ beim Rind heißt….

Buntköchin:
wie dick waren die Rindsschnitzel?

Danke und LG aus dem Oberbergischen

Petra


julia von Nudelsorten.info 5. 9. 2010 um 19:40

also habs mit Bavette Nudeln probiert. Die sind schmaler als die Bandnudeln auf dem Foto passen aber auch gut dazu.


Buntköchin 18. 11. 2009 um 18:42

Das spricht ja für die Originalität als Wiener Speise. Ein Dank an alle Schwiegermütter. 😉


Wienermaedel 17. 11. 2009 um 20:20

Das haben wahrscheinlich die meisten Schwiegermütter so ähnlich gemacht, die meinige auch!


mariaundteam 3. 11. 2009 um 13:35

Mal sehen, ob unser Schlachter mit dem „Rinderschnitzel“ was anfangen kann.
Aber das Rezept klingt super-gut!
Werden wir demnächst mal nachkochen!


Buntköchin 1. 11. 2009 um 17:07

@Hannes: Dann hast du dir die richtige Mutter ausgesucht.
@Kerstin: Mmmhh, Hirschgulasch wäre für mich auch eine gute Alternative.
@Berit: Rinderschnitzel ist ja auch kein junges, cooles Gericht, kein Wunder dass sie das nicht kannte. 😉 Freut mich, dass es auch mit Roastbeef funktioniert, hätte ja sein können, dass es total auseinanderfällt und das wäre dann sehr schade gewesen.


Berit 1. 11. 2009 um 13:08

War trotzdem extrem lecker, was „minderwertigeres“ gab es bei dem Fleischer wohl auch gar nicht, zumindest konnte die junge Frau mit Rinderschnitzel nix anfangen 😉


Kerstin 1. 11. 2009 um 10:09

Das ist ja witzig, habe ich doch für heute Serviettenknödel geplant. 😉 Allerdings gibt`s bei uns heute Hirschgulasch dazu – aber dein Rezept hier klingt toll (findet auch der Hobbykoch) und wir werden es auf jeden Fall im Hinterkopf behalten und bei Gelegenheit nachkochen 🙂

Liebe Grüße von Kerstin


Hannes 31. 10. 2009 um 10:29

Jawohl, vollkommen Deiner Meinung, dieses Rindsschnitzel so zubereitet ist eine Wucht! Genau so bereitete meiner Mutter die Dinger immer zu.


Buntköchin 30. 10. 2009 um 19:15

@Alissa: Freut mich. Mach mal.
@Claus: Ist ja auch ein Männeressen. 😉 Männer brauchen Fleisch!
@Arthurs Tochter: Versuchs mal. Ist sehr lecker.
@Susa: Österreich ohne Saftfleisch? Hast du vielleicht immer beim Griechen gegessen?
@Mipi: Ja, ist eh o.k.
@Berit: Oh, das Roastbeef ist eigentlich zu schade um es zu Saftfleisch zu machen. Ich hab da auch gar keine Erfahrung, wie das mit der Kochzeit ist. Tut mir leid, keine Ahnung, was passiert, wenn man Roastbeef statt Rindsschnitzel nimmt.


Berit 30. 10. 2009 um 18:37

Hmm ich hab jetzt Roastbeef gekauft, weil Rinderschnitzel hatten sie irgendwie nicht, oder is das das gleiche?


mipi 30. 10. 2009 um 17:58

Mit Bandnudeln ist das doch optimal.


Susa 30. 10. 2009 um 16:46

Obwohl ich meine Jugend im schönen Österreich verbrachte, ist dieses feine Gericht mir nicht untergekommen. Scheint, als hätte ich etwas verpasst!


Arthurs Tochter 30. 10. 2009 um 16:25

Davon habe ich noch nie gehört, aber wenn ich das so lese bin ich mir ganz sicher, dass es mir schmecken würde!


Claus 30. 10. 2009 um 14:04

das passt jetzt hervorragend, irgendwie bin ich zur Zeit ziemlich fleischig drauf…


alissa 30. 10. 2009 um 12:22

Oh wie toll und eine schmackhafe überschaubare Protion… lecker lecker… muss ich unbedingt mal wieder machen und ich werde gerne Dein REzept verwenden


Buntköchin 30. 10. 2009 um 09:33

@Aurélie: Das sind Rindsschnitzel. Die sind nicht fettig. Das mit dem vielen Fett ist das Schweineschnitzel.
@Kochend-heiß: Das sind kleine Nudeln, die ein bisschen gekrümmt sind, innen hohl. Die heißen auch Hörnchennudeln. Verwendet man eigentlich nur als Beilage.
@Schnickschnackschnuck: Spätzle würde ich auch gut dazu finden. Du kannst ja auch eine Portion einfrieren und dir gönnen, wenn der Vegetarier mal nicht da ist.
@Tobias: 🙂 Ja, die Griechen haben es nicht so mit Rindsschnitzeln. Viel Glück!


tobias kocht! 30. 10. 2009 um 09:18

Ein Klassiker wie schön. Jetzt muss ich hier nur noch das richtige Schitzel bekommen. Das könnte spannend werden.


Schnick Schnack Schnuck 30. 10. 2009 um 06:15

Das gefällt mir ausgezeichnet, lässt sich der Aufwand doch auch für bloß eine Portion vertreten. Mein vegetarischer Mitesser darf sich derweil Gemüse frei Wahl zu den Nudeln gönnen, bzw. Spätzle wollt ich bei Gelegenheit mal ausprobieren. Das könnte so eine sein.


kochend-heiss 29. 10. 2009 um 22:32

Toll, kenne ich gar nicht. Vorallem stellt sich mir die Frage: was sind Hörnli?


Aurélie 29. 10. 2009 um 21:40

dein Saftfleisch sieht toll aus. Generell mag ich kein Schnitzel ( zu fettig) aber du hast mir wieder Appetit auf „wienerische“ Fleischspezialitäten gegeben, danke


Buntköchin 29. 10. 2009 um 20:58

@Evi: Das bekommst du auf jeden Fall hin.
@Milliways: Keine einziges Faserchen ist noch da!
@Nathalie: Ja, das ist Winteressen.
@Lamiacucina: Da müsstest du aber in vielen Gasthäusern ständig einkehren. Hartes Los fürs Kalorienkonto! 😉
@Basler Dybli: Willkommen im Live-Chat. So schnell wurde heute noch kein Kommentar beantwortet, aber wenn Saftfleisch ruft, darf man keine Zeit verlieren. Richtig, das ist Rindsbouillon, auch Fleischbrühe genannt. Wenn keiner zuschaut, darf es auch ein Suppenwürfel in Wasser aufgelöst sein.;-)


Basler Dybli 29. 10. 2009 um 20:32

Wunderbar! Schon das Bild lockt zum Nachkochen. Kleine Verständnisfrage: Rindssuppe = Rindsbouillon? Besten Dank für die klärende Antwort bevor ich „loslege“.


lamiacucina 29. 10. 2009 um 17:46

In dem Wiener Gasthaus, das mir ein solches Gericht anbietet, wäre ich sofort Stammgast.


Nathalie 29. 10. 2009 um 17:05

Das sind so die Klassiker, die immer schmecken und im Winter und bei „Sauwetter“ einfach super sind.


Milliways 29. 10. 2009 um 16:33

Mhhhhh… ich schätze mal, da ist kein Stück für mich übrig geblieben.


Evi 29. 10. 2009 um 12:57

Ich koche generell nicht allzu viel mit Fleisch, weil bisher meist etwas schief gegangen ist;-) Aber das hört sich so einfach (und soooo lecker) an, dass hoffentlich sogar ich das hinbekomm!


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