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Ofen Pommes frites selbstgemacht Rezept

Ofen Pommes frites selbstgemach

Les Frites au four: Eine hausgemachte Delikatesse, die nicht nur bei kleinen Menschen Begeisterungsstürme auslöst. Mein Nachwuchs-Gourmet bevorzugt hierzu einen klassischen Hamburger d’Enfant mit einem Püree von Tomaten nach einer Rezeptur von Onkel Heinz aus Amerika. Als ausgewachsener Gourmet kombiniere ich ganz puristisch Fleur de Sel aus der Camargue (handgeschöpftes Meersalz) um das größtmögliche Geschmackserlebnis zu erzielen.

Es gibt unzählige Namen für les Frites au four: Fritten, Pommes, Pommes frites, Pont-Neuf-Kartoffeln, Frites, French Fries und Freedom Fries. Ein Bild das sich mir in diesem Zusammenhang besonders eingeprägt hat: eine Gruppe alter, schwarzgekleideter Griechinnen, die den ganzen Tag im Hinterhof meines Lieblingsrestaurants auf der Kykladeninsel Naxos von Hand Kartoffelstifte schnitzte. Diese fleißigen Damen haben sicher Abermillionen Pommes in Ihrem Leben hergestellt und jedes einzelne davon hat unschlagbar köstlich geschmeckt.

Rezept für zwei Portionen köstliche Kartoffelstifte
Ofen vorheizen. (Umluft 190°C/Ober-Unterhitze 210°C) Kartoffeln schälen und der Länge nach in Stifte schneiden. (ca. 1,5 cm Durchmesser) In einer Schale gut mit dem Öl vermengen. Ofenblech mit Backpapier auslegen und die selbstgeschnitzten Pommes in Reih und Glied darauf nebeneinanderlegen. Im unteren Drittel des Ofens ungefähr 30 Minuten backen. Wer sie besonders gleichmäßig bräunen möchte und bei Ober-Unterhitze bäckt, wendet sie nach 15 Minuten. Ich mache das nicht, weil sie auch ohne Wenden in meinem Ofen bei Umluft ganz toll werden. Rausnehmen und mit grobem Meersalz bestreuen.bonappetit

Ofen Pommes frites selbstgemacht

Ofen Pommes frites selbstgemacht

Portionen: 2
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten
400 g Kartoffeln, festkochend
3 EL Öl
1 Prise Salz, am besten grobes Meersalz
1 Backpapier für 1 Blech



Kommentare

Tim 14. 8. 2013 um 11:28

Ich stehe auch total auf selbstgemachte Pommes! Statt einfachem Meersalz benutze ich aber meistens eine Pommessalz-Mischung, wo unter anderem noch Pfeffer und Paprika drin sind 🙂


Michel 7. 3. 2012 um 10:18

Die sehen wirklich erstklassig aus. Bisher bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, Pommes selbst zu machen, dabei ist es so einfach. Muss ich am Wochenende mal testen.


Mr. Smart 28. 12. 2011 um 22:33

Das habe ich heute zum ersten Mal so versucht und muss euch sagen, dass ich mehr als angenehm überrascht gewesen bin.Die Kartoffelstäbchen haben hervorragend gemundet und waren sicherlich um einiges gesünder als das, was man sonst im Handel so an Fertigprodukten bekommt.


Reisen 5. 3. 2010 um 16:10

Ich liebe selbstgemachte Pommes. Die sind für mich etwas ganz besonderes. Als ich noch Kind war, hat meine Großmutter für uns Kinder immer welche gemacht… Mal sehen, vielleicht werde ich es auch mal selbst ausprobieren. Sie einfach mit grobkörnigem Salz zu bestreuen, schmeckt bestimmt sehr lecker.


Buntköchin 25. 1. 2010 um 19:47

Ich nehme immer Rapsöl, aber du kannst jedes Öl verwenden, dass hohe Temperaturen aushält. Das ist Geschmachssache. Ich verwende auch manchmal natives Olivenöl, aber das mag halt nicht jeder, ergibt nicht den typischen Pommesgeschmack. Probier doch einfach mal mit dem Öl, das du gerade da ist.


Martina 25. 1. 2010 um 18:00

Ich bin begeistert! Es gab keine selbstgeschnittenen Pommes mehr, seit meine Fritteuse mich verlassen hat! Und aus dem Backofen gefällt mir das noch mal viel besser. Aber welches Öl nimmst Du dafür am liebsten?


Buntköchin 10. 1. 2010 um 16:21

Freut mich, dass es dir geschmeckt hat. Sie schmecken ja wirklich viel besser als gekaufte Pommes. Ich glaube, die meisten Menschen denken bei Pommes gar nicht dran, dass das eigentlich Kartoffeln in Stiftform sind.


MiniMochi 7. 1. 2010 um 22:03

nachdem mein lebensmittelvorrat nun auf talfahrt ist und ich seit langem schonmal pommes selber ausprobieren wollte, war es gestern soweit! unsicher zwecks garzeit und angaren ja oder nein, hab ich mich mal ganz an dein rezept gehalten. fazit: GROSSARTIG! ich kaufe nie wieder pommes!


Buntköchin 1. 9. 2009 um 16:59

Dann sollte man sie wohl generell eher mit Umluft machen. Das hat ja mittlerweile sowieso fast jeder zuhause. Ist ja wirklich unnötig beim Pommes machen zu verunglücken. 🙂


Claudia 31. 8. 2009 um 21:14

Deine Ofen-Pommes-Frites sehen sehr lecker aus. Bei Ober-Unterhitze ist Wenden unbedingt notwendig. Leider ist das ziemlich mühselig und brandgefährlich 😉


Rico 28. 8. 2009 um 21:09

Hallo, lange nicht mehr auf deinen Blog geguckt. Muss ich ja gestehen. Aber diese Fritten werden Morgen direkt probiert.
Ganz Liebe Grüße Rico


Krisenkoch Ansgar 24. 8. 2009 um 16:44

Man kommt auch mit 1-2 Esslöfel Öl aus und dann wird aus den Pommes sogar ein schlankes Gericht, dass man auch prima im Rahmen einer Diät essen kann.

Sehr hilfreich ist dabei ein kleiner Trick, um auch wenig Öl gleichmäßig auf allen Kartoffeln zu verteilen: man gibt die Töften einfach in eine kleine Topf, Öl dazu, Deckel drauf und dann wie einen Cocktail ordentlich schütteln.


Buntköchin 11. 8. 2009 um 12:17

@Chefkoch Andy: Mein Sohn macht sie auch total gern.
@Lamiacucina: Genau, da braucht man nicht umdrehen und kann sich nicht die Finger im Ofen verbrennen.
@Hannah: Ich finde es auch sehr gemütlich in meiner kleinen bunten Versuchsküche. 🙂
@Susa: Ofenkartoffeln sehen auch viel erwachsener aus als Pommes. 😉
@Claudi: So einen Pommes-Schneider hatte ich auch mal. Aber leider nicht genug Kraft die Kartoffel durch das Gitter zu pressen. Vielleicht war das Gerät auch eine Fehlkonstruktion. Wurscht, ich bin wieder beim guten alten Messer gelandet. Super, dass es euch geschmeckt hat und weniger Fett ist immer gut. 😉


Claudi 9. 8. 2009 um 11:00

Die waren wirklich super gut! Ich habe etwa 500 Gramm Kartoffeln verarbeitet und nur 2 El Öl genommen, hat absolut gereicht. Genialerweise besitzt meine Mutter noch so einen Pommes-Frites-Schneider, der entstaubt wurde und ab sofort öfter zum Einsatz kommt ;-).
VG,
Claudi


Susa 7. 8. 2009 um 11:50

Das hört sich gar nicht schwer an, aber irgendwie lande ich immer bei Ofenkartoffel in verschiedenen Variationen. Aber Deine Erinnerung an die schnibbelden Griechinnen finde ich sehr inspirierend…


Hannah_Wolja 6. 8. 2009 um 12:39

Sehr schön hast du es hier!


lamiacucina 6. 8. 2009 um 05:47

mit der Umluft muss ich mal ausprobieren, die bräunt sie bestimmt gleichmässiger.


Chefkoch Andy 5. 8. 2009 um 19:35

Pommes selber machen ist in jedem Fall immer etwas besonderes für Kids! Meine freuen sich darüber immer!

LG Andy


Buntköchin 5. 8. 2009 um 17:10

@Nathalie: Gutes Gelingen!
@Gourmet: Die Gefahr des Überfutterns besteht natürlich. 😉
@Schnickschnackschnuck: Si, Aioli passt auch sehr fein.
@Jutta: Ich bin auch so hoffnungslos verdorben. Da bist du nicht allein. Sechs Uhr aufstehen finde ich sehr brav!
@Claudi: Mach gleich zwei Bleche, ist doppelt lecker! 😉
@Christina: Wenn die Kids selber kochen, schmeckt es Ihnen natürlich dreimal so lecker. Pommes sind wirklich gut geeignet um Kinder selber kochen zu lassen. Die kann man so schön im Ofen beobachten wie sie sich verändern.


Christina 5. 8. 2009 um 16:15

Das ist ja spitze, ich kann mir jetzt schon bildlich die Begeisterung meiner Kids vorstellen. Da werden wir mal einen Kochnachmittag einlegen und Pommes selber machen. Danke.

Viele Grüße,
Christina


Claudi 5. 8. 2009 um 13:58

Uii, die sehen aus wie gekauft. Werde ich auf jeden Fall bald nachmachen; mit Burger, Ketchup und Dijon-Mayo (leeecker).
Die Ausführungen über das Meersalz von Groß- und Kleingourmet sind auch köstlich;-).
VG,
Claudi


Jutta 5. 8. 2009 um 08:58

Hach, wie verdorben muss frau eigentlich sein, noch vor dem Frühstück (ich bin aber schon um 6.00 aufgestanden) diese Pommes essen zu wollen…?


Schnick Schnack Schnuck 5. 8. 2009 um 07:59

Hm, jetzt noch ne schöne Aioli dazu – sehr lecker!


gourmet 5. 8. 2009 um 07:19

Lecker, mit dem Burger im Hintergrund täte ich mich da gut mit überfuttern. 🙂


Nathalie 4. 8. 2009 um 23:10

Das werde ich ausprobieren und berichten.


Buntköchin 4. 8. 2009 um 22:34

@Hannes: Bei den Wedges wird immer Glutamat beigemengt. Deshalb schmecken die Fertigteile auch immer hoffnungslos überwürzt.
@Tomte: Der Burger ist wirklich für Kinder: ein Fleischteil aus Rinderhack mit bisschen Salz, Pfeffer und Paprika, Ketchup drauf und das ganze in ein Fertigburgerbrötchen gezwängt. Würde ich normalerweise niemandem zumuten. 🙂
@Petra: Manchmal esse ich noch Dijon-Mayo dazu.
@Rike: Die sind wirklich knusprig, wenn du sie nicht zu früh aus dem Ofen nimmst. Einfach mal eins probieren nach 25 Minuten dann merkst du schon, wann sie perfekt sind. Le Gourmet ist stolze 11 Jahre alt und schwört mittlerweile auch schon auf Meersalz, weil das so schmeckt wie wenn man im Meer eine Welle geschluckt hat.
@kochen-heiß: Genau, das sehe ich auch so.
@Fabella: Damit kann man prima den neuen Ofen einweihen und mit normalem Meersalz schmecken die ja genauso gut. Fleur de Sel ist auch nur normales Meersalz. Ist einfach wertvoller, weil das von Hand rausgefischt wird und dann in eine schöne Dose kommt. Also das perfekte Salz für Augenmenschen. 😉


Fabella 4. 8. 2009 um 21:03

OHHHH was nach meinem Geschmack *herzhaftlach* … auf den Gedanken sie mit Öl zu mischen wär ich so gar nicht gekommen .. gute Idee. Nachdem heute unser neuer Backofen kam, muß ich das dringend mal probieren *freu*

Auch wenn mir Dein Spezial-Salz fehlt 🙂 .. allerdings nutze ich auch Meersalz, das ist auch nicht so feinkörnig, weil die Rieselhilfe fehlt 🙂


kochend-heiss.de 4. 8. 2009 um 20:44

Pommes mache ich auch lieber selber. Da weiß man einfach was dran & drin ist.


rike 4. 8. 2009 um 20:25

Ich habe die noch nie gemacht, schmecken die denn auch so knusprig? Wie alt ist denn der Nachwuchsgourmet?


Petra 4. 8. 2009 um 18:19

Ofenfritten liebe ich. Dazu brauch ich nur Salz, kein wie auch immer geartetes Tomatensößchen 🙂


Tomte 4. 8. 2009 um 18:16

Der Hamburger dahinter würde mich auch noch zusätzlich zu den leckeren Pommes interessieren 😉


Hannes 4. 8. 2009 um 17:25

Pommes selbst hergestellt, immer ein Traum! Wie bei den gekauften Chips würde die Industrie auch bei Pommes noch ( wenn dies klappen würde ) Glutamat hinzumengen. Deine Pommes sehen Klasse aus!


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