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Mohntorte Rezept

Mohntorte

Die Wiener Mohntorte birgt ein hohes Suchtpotenzial in sich. Jedoch weniger wegen den in geringen Mengen vorhandenen Opium-Bestandteilen, als vielmehr aufgrund ihres teuflisch köstlichen Gaumenerlebnisses. Trotzdem wird Schwangeren und Kleinkindern vor einem zu hohen Konsum von Mohn abgeraten. Ich kenne allerdings niemanden, der nach exzessivem Verzehr von Mohntorte in sphärische Welten aufgestiegen ist. Mohn wird nachgesagt, dass er aktivierend aufs Nervensystem wirkt, die Hormonproduktion anregt und durchblutungsfördernd ist. Drei ziemlich gute Gründe noch ein Stück Mohntorte mehr zu nehmen. Was tut man nicht alles für seine Gesundheit!

Rezept für eine berauschend leckere Torte
Backofen auf 170°C vorheizen. Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Puderzucker und Butter schaumig rühren und das Eigelb langsam miteinrühren. Mohn, Haselnüsse, Rum und Zitronensaft während dem Rühren einrieseln lassen. Eischnee vorsichtig unterheben und die Masse gleichmäßig in eine gebutterte und mit Paniermehl ausgestreute Form gießen. Im Ofen ungefähr 60 Minuten lang backen. Abkühlen lassen. Einen Tag abgedeckt stehen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Mohntorte

Mohntorte

Tipp: Warme Mohntorte schmeckt gar nicht gut. Der Geschmack entwickelt sich erst über Nacht. Also lieber Geduld beweisen und bis zum nächsten Tag mit dem Essen warten.

Portionen: 2
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten
150 g Mohn, geriebener
150 g Puderzucker
150 g Butter, zimmerwarm
6 Eier (Größe M), getrennt in Dotter und Eiweiß
80 g geriebene Haselnüsse
4 EL Saft einer Zitrone
1 Schuß Rum
1 Prise Paniermehl
1 TL Butter zum Fetten der Form



Kommentare

ayumi 30. 10. 2013 um 08:14

Wie gross darf den backform sein? 24 oder 26 cm? Wie land soll man backen?
Danke!
Alles Liebe
Ayumi


Seo 18. 2. 2010 um 03:29

Das sieht aber lecker aus. Da läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen 😛


Heidi 4. 11. 2009 um 09:39

Das mit dem Warten auf morgen könnte ein Problem werden, aber sonst … sie schaut so schön saftig aus!


entegut 19. 8. 2009 um 12:36

Oh pardon-öha, dann darfst du natürlich „Puder“zucker schreiben. Schön, wenn du dich so gut eingemeindet fühlst und dich in deinem Profil als „Wiener“ Grafikdesignerin bezeichnest. Ich dachte, du bist gebürtige Wienerin, dann wäre ich nämlich gnadenlos gewesen. 😀 Liebe Grüße!


Buntköchin 17. 8. 2009 um 22:38

Verzeih mir bitte den Puderzucker, aber ich bin eine deutsche Wahlwienerin und verwende deutsche und österreichische Begriffe sehr gemischt. Ich habe beschlossen in Rezepten deutsche Ausdrücke zu verwenden, weil der Großteil der Leser Deutsche sind und somit die Mehrheit. Im „echten“ Leben verwende ich selbstverständlich „Staubzucker“ und Wurst gibts hier auch nur in Deka zu kaufen. 🙂


entegut 16. 8. 2009 um 10:17

ich liiiebe Mohn, auch wenn er nicht aus Wien, sondern aus dem Waldviertel stammt. 😉

Was mich verärgert und zwar sehr, wenn eine Wienerin „Puder“zucker schreibt. Da sehe ich lieber über die Gewichtangabe Gramm hinweg, wo wir alles in Deka messen, aber Puderzucker kommt mir nicht über die Lippen. Never ever!
Sehr schöner Blog! 🙂


Buntköchin 31. 7. 2009 um 17:24

@Jutta: Wenn du die allein isst, darfst du für den Rest deines Lebens nichts mehr essen. Kalorienkonto aufgebraucht! Mehr Disziplin bitte! 😉


Jutta 30. 6. 2009 um 22:29

Jaaa! Eine Torte ganz für mich allein, mein Mann mag keinen Mohn. Juppih! Übrigens, Rührkuchen, vor allem mit Nüssen, gewinnt m. E.immer, wenn man ihn eine Nacht stehen lässt. Wie Eintopf 🙂


Buntköchin 23. 6. 2009 um 13:06

@Eva: Ist lecker und macht tierisch satt.
@Alex: Ja, aktiviere dich.
@Erich: Yo-yo ist gar nicht schön. Sehr vorbildlich von dir nur den Schuss Rum zu nehmen.
@Backyana: Das wusste ich gar nicht, dass Mohn in Singapur verboten ist. Ein wirklich originelles Gesetzt, kaum zu toppen.


backyana 23. 6. 2009 um 00:01

Der sieht aber schön fluffig aus. Wie gut das ich nicht in Singapur wohne, wo Mohn verboten ist. Sonst könnte ich die nicht nachbacken.


Erich 22. 6. 2009 um 12:23

Ich nehme den Schuss Rum und schaue lieber beim Essen zu, muss den Anfängen des hochgehenden Yo-Yo wehren.


Alex 22. 6. 2009 um 07:13

Ich muss mich unbedingt mehr um meine Gesundheit kümmern 🙂


Eva 21. 6. 2009 um 20:54

Schon notiert – die schaut super lecker aus!


Buntköchin 21. 6. 2009 um 20:05

@Ulrike: Irgendwann darf jeder wieder Kuchen essen. Auch du! Nichts ist für ewig. 🙂
@Barbara: Nein, kriegst nix. Das ist meins. 😉
@Claudia: Ja, probier mal Mandeln. Würde mich auch interessieren.
@Johannes: Monitor schmeckt nicht gut. Beherrsch dich lieber. 😉
@Chefkoch Andy: Stimmt, bei Mohntorte sind die Kalorien dann wirklich wurscht. Kann man auch Sahne zu nehmen, weil wird man sowieso zunehmen (Körpergewicht!).
@Monika: Das ist schön, wenn eine „Tortentante“ lecker sagt. 🙂
@Dybli: Nimm für deine Mohntorte eine Springform 24cm. Wenn du eine andere nimmst, ändert sich der Geschmack aber nicht. 😉
@Tanja: Ich hab mich schon immer gefragt, wo das herkommt, dass Mohn dumm macht. Hat sich wohl ein besonders intelligenter Mensch ausgedacht.
@Alex: Dann kriegst du auch keinen Mohnkuchen. Ungeduldige gehen leer aus. Ätsch!
@Lamiacucina: Du bist der Wächter der Torten-Aservatenkammer? Seltsam, aber irgendwie trau ich dir nicht. Woran kann es wohl liegen?
@Susa: Du bist eine der seltenen Geduldigen, das habe ich schon gemerkt. Das lernt man wahrscheinlich ziemlich gut in Griechenland.


Susa 21. 6. 2009 um 19:50

Kuchenrezepte, die man am Vortag backen kann, sind immer willkommen. Wenn dann noch Mohn dabei ist, bin ich restlos zufrieden.


lamiacucina 21. 6. 2009 um 19:20

ich beantrage Beschlagnahmung und übernehme die Verwahrung der Restbestände bis zum Entscheid über eine allfällige amtliche Vernichtung.


barcalex 21. 6. 2009 um 18:14

Schaut toll saftig aus, sehr schön. Hab leider keine 6 Eier daheim und bin vieeeeel zu ungeduldig um auf morgen zu warten 😉


Tanja 21. 6. 2009 um 17:42

Da lass ich Lieber die Finger davon, denn wie du weißt macht doch Mon dumm ;-)Nee Spass beiseite…Klasse Torte!!


Basler Dybli 21. 6. 2009 um 17:29

Ein absolutes Must, wenn ich ab und zu in Wien weile. Nun ist sogar selber backen angesagt. Darf ich um die Angabe (Durchmesser) der gewählten Backform bitten, damit „meine“ Mohntorte in etwa die gleiche Höhe wie das Paradestück auf dem Bild aufweisen wird 😉 Herzlichen Dank!


Monika 21. 6. 2009 um 17:23

Das scheint ja ein Rezept genau nach meinem Geschmack zu sein – liest sich total lecker und wird auf jeden Fall nachgebacken!


Chefkoch Andy 21. 6. 2009 um 17:05

Na wenn das so ist, nehme ich auch ein Stück! Aber dann auch mit einem Schlag Sahne.


Johannes 21. 6. 2009 um 17:02

Bei Dir muß ich immer aufpassen das ich nicht in den Monitor beiße so lecker kommt es alleine vom Foto her schön rüber. Eine wundervolle Torte, das ist Backen auf sehr hohen Niveau, dickes Kompliment!


Claudia 21. 6. 2009 um 15:48

Oh, die sieht ja wahrlich so aus, als hätte sie ein hohes Suchtpotenzial. Sehr gefährlich für einen bekennenden Mohnjunkie wie mich. Die Idee mit den Haselnüssen gefällt mir. Könnte man sich auch mit Mandeln machen. Ich werde es ausprobieren!


Barbara 21. 6. 2009 um 15:20

Mohn ist bei uns hier auch sehr beliebt!!!

Das Rezept klingt schön – kann ich bitte ein Stück abhaben?! 🙂


Ulrike 21. 6. 2009 um 15:18

Ich liiieeebe Mohntorte, die werde ich sicher einmal nachbacken, wenn ich je wieder Kuchen essen darf


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