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Caesar Salad Rezept

Caesar Salad

Immer wenn ich an New York denke, kommt mir als erstes dieser geniale Salat in den Sinn. Jeden Tag zu Mittag saß ich mit Blick auf die Freiheitsstatue im Bistro des Marriot Hotels und war fassungslos wie fantastisch dieses einfache Gericht schmeckte. An meinem letzten Tag ging ich dann zur Hotelküche und wurde von einem netten Mike aufgeklärt, wie das Wunder zustande kommt. Ich konnte mir ein Leben ohne Caesar Salad einfach nicht mehr vorstellen. Irgendwann ist die Caesar Salad Welle dann auch auf Europa übergeschwappt. Trotzdem wurde mir bis jetzt in noch keinem Restaurant ein wirklich guter Caesar Salad serviert. Ist vielleicht auch meine persönliche Pechsträhne. Ach egal, ich weiß ja, was Mike in seiner Küche macht!

Rezept für zwei Liebhaber der Italo-Amerikanischen Küche
Toastscheiben im kleine Würfel schneiden und in einer beschichteten Pfanne mit der halben gepressten Knoblauchzehe langsam goldbraun rösten. Beiseite stellen.
Ei 1 Minute in Wasser kochen, abschrecken und zur Hälfte abpellen. Das Eigelb kann man jetzt ganz locker in eine Schüssel gleiten lassen. Dem Eiweiß sagen wir: „Adieu!“ Senf, Worcestershiresauce, restlicher Knoblauch, Sardellenpaste und Zitronensaft mit dem Eigelb verrühren. Dann unter kräftigem Rühren das Olivenöl langsam beigeben. (ich mache das immer mit dem Elektrorührbesen oder wie das Ding auch immer heißen mag) Wenn die Konsistenz cremig wird, ist genug gerührt. Jetzt mit Essig, Pfeffer und Salz abschmecken.
Hühnerbrust mit Pfeffer und Salz würzen und in wenig Olivenöl scharf von beiden Seiten anbraten. Dann Temperatur auf Mittel zurückstellen, paar Minuten vor Ende mit Paprikapulver bestreuen und fertig braten. Rausnehmen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Caesar Salad

Caesar Salad

Kleingerissene Salatblätter mit dem Dressing in einer Schüssel vermischen und auf Tellern anrichten. Tomaten, gebratene Hühnerbruststücke und Knoblauch-Croûtons dekorativ darauf anrichten. Parmesan sehr großzügig über den gesamten Salat verteilen.

Portionen: 2
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutatenenjoy

Zutaten
4 Hände voll Eisbergsalat oder Römersalat
3 Kirschtomaten, geviertelt
1 Hühnerbrust (ca. 400 g)
2 Toastscheiben
1/2 Knoblauchzehe, gepresst
50 g Parmesan, frisch gerieben
20 g Butter
1 Prise Meersalz, Pfeffer, Paprika edelsüß
3 EL Olivenöl für die Pfanne

für das Dressing:
1 Ei
5 EL Olivenöl
1/2 EL Zitronensaft
1 Spritzer Worcestershiresauce
1 TL Sardellenpaste
1/2 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Essig
1/2 TL Senf
1 Prise Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer



Kommentare

anne erde 23. 3. 2013 um 20:07

gerade erst den blog entdeckt, – die home made fries sind gerade im ofen 🙂

und zum cesars salad: ich habe in ny mal eine cesar salad- buffet erlebt… romana-salat und das originale dressing, und ein topping nach wahl… hühnchen, croutons, scampis..

yammi, mit einer sehnsuchtsträne im knopfloch 😉


Caro 17. 3. 2012 um 21:52

Gutes Rezept, grade ausprobiert. Und ganz tolle Geschichte! Merci


Babu 5. 9. 2011 um 09:14

Hallo, habe als garde manger in 5 sterne resto in Montreal gearbeitet und mache dass beste Ceasar Salad der welt. Einige hat zu mir gesagt. Mit chicken ist bisschen uber getrieben. Wir machen ohne flesh.


Sabine 31. 8. 2009 um 11:25

Wer einen wirklichen leckeren (und originalen) Ceasars Salad essen mag,
sollte mal ins „American Essen“ nach 45329 Essen kommen!

Hier kann ich nur sagen: „Guten Appetit“
Echte amerikanische Küche, aber kein Fastfood: hmmm…lecker


Buntköchin 4. 7. 2009 um 16:19

Das hört sich sehr interessant an mit Cranberries und Pinienkernen. Danke für den Tipp, das werde ich auch mal ausprobieren. 🙂


Manuela 4. 7. 2009 um 14:27

vor zwei Jahren war ich auch in Amerika und war hin und weg vom Ceasar Salad. Seither ist das mein Lieblingssalat…
Meine Familie konnte ich auch üßberzeugen. Allerdings mache ich ihn mit Cranberries und gerösteten Pinienkernen. Schmeckt super lecker


Buntköchin 3. 6. 2009 um 12:00

Mayonnaise habe ich mit Ceasar Salad noch nie serviert bekommen. Stimmt im Original hatte ich auch nur Rönersalat und Croutons. Damit kann ich meine fleischfressenden Mitbewohner aber nicht glücklich machen und farblich ist er sehr fad ohne Tomaten. Als Basis um etwas anderes draufzulegen ist er genial. Ich mache mir gleich einen Kaiserschmarrn mit Cranberries. Ist das dann auch kein Kaiserschmarrn mehr, wenn ich die Rosinen ersetze? 😉


Petra Foede 3. 6. 2009 um 11:51

Der Salat schmeckt sicher lecker, nur – es ist kein Caesar Salad. Jedenfalls nicht nach dem Originalrezept von Cesare Cardini aus dem Jahr 1924. Das enthält seriösen Quellen zufolge nämlich nur Romanasalat und Croutons, aber weder Tomaten noch Hühnerbrust. Auch keine Mayonnaise übrigens, die auch sehr gern als Dressing benutzt wird.


kochend-heiss 19. 4. 2009 um 13:55

Ceasars Salad finde ich auch super lecker. Ich werde Deinen mal nachmachen. mmmhhhhh….


Buntköchin 19. 4. 2009 um 12:57

Freut mich, dass er dir geschmeckt hat. Dein Foto ist total schön geworden. Richtig appetitliche Farben. Da könnte ich auch schon wieder einen essen.


Björn Schlingmann 19. 4. 2009 um 09:55

Ich habe den Salat gestern nach Deinem Rezept gemacht. Einfach traumhaft bei dem wunderschönen Frühlingswetter in Ostfriesland. Danke für das tolle Rezept!


Buntköchin 18. 4. 2009 um 09:28

Haha, so etwas ähnliches ist mir letztens auch passiert. Da bist du nicht allein in deiner Scham. Seitdem lese ich Rezepte gaaaaaaaaanz langsam. 🙂


lillebi 17. 4. 2009 um 22:33

Ohje, wer lesen kann… *schäm*


Buntköchin 17. 4. 2009 um 18:26

Das hört sich schön an. Würde mir auch gefallen, wenn er vor meinen Augen zubereitet werden würde. Dieser Salat hat offensichtlich die Gabe Erinnerungen an ferne Länder in anderen Zeiten zu wecken.


Houdini 17. 4. 2009 um 17:47

Bei Caesar’s Salad denke ich auch zurück, nicht nach NY, aber an Singapore zB, oder Taipei, wo ich früher wohnte und in den 80ern zum Lunch oft Caesar’s ass. Er war salatig mein Liebling, schön war bei ihm, nicht bei anderen, dass er am Tisch zubereitet wurde und man/frau die Sauce kosten durfte vor dem Servieren. Ein Erlebnis. Allerdings nie gesehen mit klienen Töstchen, nur mit Croutons.
Schöner Blog.


Eva 14. 4. 2009 um 22:30

Dein Cesar Salad ist schon notiert, denn er sieht wirklich sehr lecker aus!


zorra 14. 4. 2009 um 18:06

Ohja, dein Cesar Salad lacht mich richtig an!


Guy 14. 4. 2009 um 13:50

Du hast völlig recht. Werktreue wird bei diesem Salat in den meisten Restaurants nicht gerade groß geschrieben. Deine Version klingt nicht nur originalgetreu, sondern auch richtig lecker.


Barbara 14. 4. 2009 um 12:28

Auch in den USA ist es meist enttäuschend, was man da als Caesar Salad kredenzt bekommt. Da hilft Selbermachen!

Mit dem Hühnchen und den Tomaten hätte ich jetzt Lust darauf.


Buntköchin 14. 4. 2009 um 12:05

@lillebi: Ist auch wirklich sehr lecker! Chefsalat ist ein anderer als Caesar Salat, meistens ist der mit Schinken, Käse und Ei.


lillebi 14. 4. 2009 um 11:53

Hmm.. das klingt wirklich sehr lecker. Auch wenn es gar nicht mehr so viel mit dem mir bekannten Chefsalat gemein hat: Das muss ich unbedingt mal ausprobieren. Danke für das Rezept!


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