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Hefezopf Rezept

Hefezopf

Zunächst werden Milch, Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei und Öl zu einer einheitlichen Masse vermischt und etwa auf Handwärme erwärmt. Alternativ dazu kann auch die Milch vor dem Vermischen mit den anderen Zutaten leicht erhitzt werden. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Masse nicht zu warm wird, da sonst die Hefe nicht aufgeht und das Ei gerinnt.

Hiernach wird die Hefe darin aufgelöst. Direkt danach folgt unter kraftvollem Kneten das Mehl. Wenn der Teig sich zu flüssig anfühlt, muss eventuell noch mehr Mehl hinzugegeben werden, bis der Rohteig eine angenehme Konsistenz hat und nicht mehr an den Händen klebt. Für ein besonders gleichmäßiges Ergebnis kann zum Kneten auch ein Hilfsmittel wie eine Brotbackmaschine genutzt werden. Es können, je nach Geschmack, noch weitere Zutaten wie Schokolade, Rosinen oder Gewürze hinzugegeben werden, aber das ist optional.

Der fertige Teig kann theoretisch für viele Kleingebäcke genutzt werden. Für den Hefezopf wird er in drei oder mehr gleiche Teile geteilt, die man zu Würsten ausrollt. Daraus wird der Zopf geflochten. Beim Ausgestalten der Zopfmuster sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, aber meistens geht es leichter von der Hand, wenn von der Mitte aus in Richtung der Enden geflochten wird. Dies vereinfacht die Arbeit, besonders für Anfänger, die einen möglichst gleichmäßigen Zopf anstreben.

Der Zopf wird eine Dreiviertelstunde bei einer Temperatur von ungefähr 50 Grad Ober- und Unterhitze gehen gelassen. Anschließend verquirlt man ein weiteres Ei und pinselt den Teig damit ein. Alternativ kann man ihn auch mit Milch bestreichen. Beides sorgt dafür, dass der Zopf beim Backvorgang seine schöne Bräunung erhält.

Bevor er in den Ofen kommt, bestreut man den Zopf mit Hagelzucker. Es können auch andere Verfeinerungen genutzt werden, zum Beispiel Mandelsplitter. Zum Schluss wird er 22 bis 25 Minuten bei 190 Grad Ober- und Unterhitze gebacken. Fertig!

Mögliche Füllungen

Hefezöpfe können mit verschiedenen Füllungen zubereitet werden. Am häufigsten sind Mohn- und Nussfüllungen. Bei den Nüssen eignen sich Haselnüsse und Mandeln am besten.

Die Nüsse werden gemahlen, der Mohn geschrotet. In beiden Fällen wird anschließend Zucker und Zimt untergemischt. Diese trockene Mischung wird nun zu einer streichfähigen Paste verarbeitet. Dazu nimmt man weiche Margarine, ein Ei und etwas Milch. Bei der Nussfüllung kann auch Honig hinzugefügt werden. Damit die Masse nicht zu flüssig wird, sollte die Milch erst zum Schluss dazugegeben werden, am besten in langsamen Schlucken.

Die Beigabe der Füllung erfolgt, wenn der Hefeteig fertig ist. Er wird ausgewellt, mit der Füllung bestrichen und ausgerollt. Diese Wurst schneidet man der Länge nach auf. Die so entstandenen Stränge verwickelt man wie eine Kordel.

Nun den Teig eine Dreiviertelstunde gehen lassen, aber bei etwas niedrigeren Temperaturen als bei der Variante ohne Füllung. Es reicht, den Ofen kurzzeitig auf 50 Grad zu erhitzen und danach auszuschalten. Hiernach wird der Zopf mit Ei oder Milch eingepinselt, nach Wunsch mit weiteren Zutaten bestreut und gebacken. Wegen der Füllung sollte die Temperatur höchstens 180 Grad Ober- und Unterhitze betragen, dafür aber muss der Teig mindestens eine halbe Stunde lang backen. Am besten gelingt der Zopf, wenn man nach dieser halben Stunde mit einem Zahnstocher hineinsticht und dann selbst entscheidet, ob er noch ein paar Minuten lang im Ofen bleiben muss.

Hefezopf

Hefezopf ©iStockphoto/HansJoachim

Portionen: 1
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten
300 g Milch
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
80 g Butter
20 g Öl
2 Eier
1/2 Würfel Hefe
600 g Mehl
1 EL Hagelzucker