
Gefesselte Bundkarotten mit Rucola
Auf einer Reise durch die Toskana entdeckte ich in einem Spezialitätengeschäft in San Gimignano diese hübsch gefesselten Karotten. Allerdings hatten die Italiener sie mit kann sie eigentlich mit jedem geräucherten Schinken oder jeder Salami, die breit genug zum fesseln ist, einwickeln. Vorteilhaft ist ihre Leichtigkeit, da bleibt noch genug Platz für das Hauptgericht. Und sie schmecken mir in Wien genauso gut wie in San Gimignano mit Blick auf die Weiten der Toskana hinunter. Auf geht’s, holt euch Italien nach Hause!
Rezept für zwei Toskana-Hasen
Bundkarotten bis auf 3 cm vom Grünzeug befreien. Schälen, waschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Öl in einem Topf (Größe: alle Karotten sollen am Boden nebeneinander liegen können) bei niedriger Temperatur erhitzen und die Karotten 4 Minuten andünsten. Dann Zitronensaft, Salz, Zucker und Thymian hinzugeben. Weitere 5 Minuten bei geschlossenem Deckel schmoren und immer wieder sanft am Topf rütteln, damit nichts anhängt. Rausnehmen und abkühlen lassen. Ein wenig Rauke um die Karotte herum und mit den Salamischeiben „fesseln“, damit alles schön fixiert ist. Anrichten und großzügig mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Dazu passt sehr gut italienisches Weißbrot oder Baguette und Rotwein. Buon Appetito!
Zutaten
6 Bundkarotten, die mit dem vielen Grün dran
3 EL Olivenöl
1/2 Zitrone, ausgepresst
1 TL Zucker
6 hauchdünne Scheiben Schiacciata Picante (breite, pikante, italienische Salami)
1 Hand Rauke (Rucola)
1 kleiner Zweig Thymian
Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer
Toll, einfach schnell und lecker. Optisch ist es auch noch eine Nummer 1!
Gruß Rico
Sehr feine Idee, werde ich aufnehmen
Da hast du aber Glück oder in deinem Blog wurden bis jetzt nur eindeutig anständige Wörter benutzt.
Eine sehr schöne Idee, wird nachgebaut.
Aber das Thema “spam” verstehe ich überhaupt nicht. Ich werde da komplett von verschont.
Das Wort musste ich jetzt erstmal bei Wikipedia nachschlagen. Lustige Idee. Falls das eine Spamlawine bei mir auslöst, muss ich deinen Kommentar löschen. Also nicht böse sein, wenn dein Kommentar irgendwann verschwinden sollte. Ich hatte schon mal ein ähnlich heikles Schlüsselwort in einem Post verwendet und das wurde von sämtlichen einschlägigen Seiten als Ziel für Kommentarspam registriert.
Bondage-Karotten. Sehr schöne Idee.