
Crostini mit Oliven-Creme
Als feine Resteverwertung von nicht mehr ganz frischem Weißbrot hat sich bei uns die Zubereitung von leckeren Crostini bewährt. Normalerweise bin ich eher zu bequem als dass ich vor einer Hauptspeise noch einen Appetizer zubereite. Crostini allerdings sind die ganz große Ausnahme, weil sie einfach ein Gefühl von toskanischer Lebensfreude bei mir erzeugen und das kann man ja eigentlich immer gut brauchen. Besonders in den lichtarmen Monaten verwende ich gerne Zutaten, von denen ich mir einbilde, sie hätten die Sonnenstrahlen des Südens gespeichert. Ein typischer Fall von: Illusion ist alles! Aber Glaube kann ja bekanntlich Jahreszeiten versetzen. Oder war das nicht doch etwas anderes? Funktioniert jedenfalls ganz gut bei mir. Könnte allerdings auch an den feinen Vitaminen der Oliven liegen, aber das ist dann eine weniger romantische Geschichte. Schwarze Oliven sind übrigens leichter zu verdauen als grüne und haben einen höheren Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen.
Rezept für italienisches Sonnen Food
Oliven mit Kapern, Sardellencreme, Olivenöl und Pinienkernen im Mixer pürieren. Mit Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Baguettescheiben im Ofen bei höchster Temperatur rösten. Dauert nur ein paar Minuten.
Oliven-Creme auf die gerösteten Brotscheiben streichen und sofort servieren. (auf meinem Foto wird das Crostini mit einem dünnen Streifen von gelber Paprika dekoriert)
Zutaten
100 g schwarze Oliven, ohne Kern,
grob gehackt
1 EL Kapern
1 TL Sardellencreme
2 EL Olivenöl
1 EL Pinienkerne, trocken in einer Pfanne angeröstet
1 TL Zitronensaft
Pfeffer
8 Scheiben Baguette vom Vortag
Dies ist ein Beitrag für das Blog-Event Oliven & Olivenöl veranstaltet vom Kochtopf.

@Lamiacucina: Und damit hat der Winter keine Chance.
@Kerstin: Das ist anscheinend eine Kinderkrankheit, dass die fast alle keine Oliven mögen. Ging mir als Kind auch so.
@Hannes: Illusionen können so schmackhaft sein.
@Evi: Die schmecken besser, wenn man sie frisch ist. Auf dem Buffet werden sie recht schnell weich und kalt.
@Anikó: Ja, diese Kleinigkeiten müsste man dann bei der Hauptportion abziehen, das kann natürlich ein Nachteil sein.
@Kochschlampe: Die Sardellencreme schmeckt man gar nicht. Gibt dem Ganzen nur eine bestimmte Note. Aber zu spät, alles weg, wie immer.
@Mestolo: Habs jetzt verstanden, eigentlich bist du der Organisator des Events.
@Arthurs Tochter: Ich halt ihn fest. Den ganzen Winter lang.
@Susa: Gute Idee, wir ernähren uns von Resten. Das ist auch so schön billig.
Erstaunlich, dass Reste oft zu den feinsten Gerichten führen. Ich werde wohl aufhören, einzukaufen und in Zukunft nur ein paar Reste aus dem Supermarkt holen und ein wenig trocken Brot… und dann will ich genau diese Crostini!
Es gibt ja nichts zu verzeihen – ich hab’s ja auch erst in dem Moment gemerkt, als ich gefragt wurde… Ist aber auch verwirrend.
)
(Genau wie unserer Kommentardialog in zwei Blogs *kicher*)
Das Event ist vom Kochtopf, wird aber durch Gastblogger ausgerichtet, ausgedacht und begleitet, bei diesem durfte ich.
Der Sommer ist wieder da!
))
Das ist was Feines! Vielen Dank für’s Mitmachen
)
Ich weiß, dass es sich eigentlich nicht gehört, aber ich liebe Crostini mit Olivencreme… also könnte ich bitte ein paar Crostini bekommen, nur ohne die Sardellencreme?
Oh, das Zeug liebe ich! Leider bin ich nicht jemand der viel so Kleinzeug isst, bin eher auf wenige, aber größere Portionen gepolt, sollte aber trotzdem mal wieder so ne köstliche Olivencreme zusammen schustern
Super Rezept fürs nächste Fingerfood-Buffet! So lang werd ich aber sicher nicht warten, um das mal auszuprobieren;-)
Geben wir uns der Illusion hin, Crostini in den Mund, Augen zu und schon ist es Sommer ;.) Das klappt sicher bei Deinen leckeren Crostini mit Oliven-Creme!
Oliven, Zitrone, Pinienkerne – da fühlen wir uns doch alle direkt in den Süden gebeamt – superlecker hört sich das an!!
Nur schade, dass unsere lieben Kinderlein hier Oliven so gar nichts abgewinnen können. Aber wir können sie ja auch ins Bett schicken und schlemmen
Sei lieb gegrüßt von Kerstin
schmeckt wirklich nach Süden und der Schnittlauch erinnert stark an Frühling.