Endlich ist es soweit – die Bärlauchsaison ist da. Schnell das Waldkörbchen geschnappt und ab geht’s in die Natur. Aber Vorsicht: Maiglöckchenblätter schauen ähnlich aus und ihr Verzehr endet eventuell sogar tödlich. Also liebe Stadtmenschen: Bärlauch darf man genauso gut auf dem Markt kaufen. Ist wirklich keine Schande und schmeckt genauso gut. Egal wie die Bärlauchblätter zu euch kommen, braucht das Pesto ein paar Tage um seinen vollen Geschmack zu entwickeln. Extrem geduldige Menschen mörsern die Zutaten liebevoll zu einer feinen Creme. Heißt für mich: flott den elektrischen Mixer rausholen und dem Bärlauch beim Jodeln zuschauen. Großer Beliebtheit erfreut es sich bei mir auch als Mitbringsel für Freunde. Mit Öl bedeckt gelagert, hält es sich im Kühlschrank auf jeden Fall vier Wochen. Es passt sehr gut zu Nudeln, geröstetem Weißbrot, Kartoffeln, Salaten, Fisch und gegrilltem Fleisch.
Rezept für ca. 200 ml Bärlauchpesto
Die Bärlauchblätter grob schneiden, so dass sie in den Mixer passen. Pinienkerne und Cashewnüsse langsam und vorsichtig rösten. Sie sollten nur leicht gebräunt sein. Nüsse und Knoblauchzehe im Mixer schon mal fein zerkleinern. Bärlauch, Parmesan und etwas Olivenöl dazugeben und sehr fein pürieren. Immer wieder Olivenöl beigeben bis eine geschmeidige Creme entstanden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann ins Einmachglas abfüllen. Mit Olivenöl bedeckt aufgießen und gut verschließen. Im Kühlschrank gut sichtbar deponieren und am Wochenende ein Bärlauchfest mit Freunden veranstalten.
Zutaten
100 g Bärlauch, frisch, gewaschen und trockengetupft
1 Knoblauchzehe
30 g Parmesankäse, frisch gerieben
50 g Pinienkerne, leicht geröstet
5 Cashewnüsse
Meersalz, schwarzer Pfeffer
Olivenöl, hohe Qualität
Oder doch lieber ein anderes Rezept?

Ein Kandidat für das Fremdkochen Bärlauch. Wie immer bei Dir, perfekt in Szene gesetzt!