Brokkoli, dieses etwas seltsam aussehende Gemüse mit dem man prima Kinder erschrecken kann, rangiert auf meiner Hitliste für Wintergemüse ziemlich weit oben. Einzig, dass er bei meinem Gemüsehändler so oft ausverkauft ist, beschränkt ihn in seinem Vorkommen auf meinem Esstisch doch sehr. Einige andere Wiener mögen anscheinend auch gern Brokkoli und stehen vielleicht sogar früher auf um zu den glücklichen Einkaufssiegern im Brokkoli-Wettkampf zu gehören. Eine einfache Brokkolisuppe ist in diesen kalten Tagen für mich ein Hochgenuss. Ja, da brauche ich dann auch keinen Schnickschnack als Auflage drauf. Ein Crème frâiche-Kringel und ein paar Croûtons machen das Ganze für mich perfekt. Wer brav seine Portion aufgegessen hat, wird mit einem wohlig-warmen Gefühl im ganzen Körper belohnt. Deshalb meine Erkenntnis: Esst mehr Brokkoli!
Rezept für vier frierende Gesundesser
Brokkoli waschen und in Röschen aufteilen. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Brühe aufkochen. Brokkoli und Kartoffelwürfel dazugeben. Ungefähr 25 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Mit einem Pürierstab alles pürieren.
Mit Sahne, Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken. Crème fraîche mit einem Schneebesen unterrühren.
Zutaten
900 ml Fleischbrühe (oder Gemüsebrühe)
500 g Brokkoli
2 Kartoffeln (mittelgroß)
50 ml Sahne (Schlagobers)
1 Prise Muskatnuss
Salz, Pfeffer
2 EL Crème fraîche, mit einer Gabel glattgerührt
Ein Beitrag zum Blogevent – Soulfood – Futter für die Seele!


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