Rotweinkuchen Rezept

Rotweinkuchen

Rotweinkuchen

Ein ganz besonderer Genuss für all jene, die sich auf die Leckereien der besinnnlichen Zeit freuen. Weihnachtliche Gewürze verströmen ihr behagliches Duftaroma und verwöhnen die Sinne mit Adventsstimmung. Rotweinkuchen bietet sich als geeignetes Trainingsobjekt an, um sich im Verzehr winterlicher Backware zu üben. Unabhängig von mir backte Terragina in Frankfurt den gleichen Kuchen am gleichen Tag wie ich. Ich nehme an, sie hat das Rezept auch von ihrer Mutter und vielleicht haben unsere Mütter sogar am gleichen Tag Geburtstag. Möglicherweise handelt es sich auch um das einzige Rotweinkuchen-Rezept zu dem wir Hessen es gebracht haben. Ein schöner Gedanke, bedeutet das doch, ein ganzes Bundesland bäckt immer den saftigsten, leckersten und einfach besten Rotweinkuchen.



Rezept für einen saftigen Wintertagstraum

Eier trennen. Butter, Zucker, Vanillezucker und Eigelb schaumig rühren. Den Rotwein hinzufügen. Mehl, Backpulver, Zimt und Kakao mischen. Nach und nach in die Buttermasse einrühren.

Schokolade unterrühren. Eiweiß mit etwas Salz schaumig rühren und unter den Teig heben.

Backform einfetten und mit Semmelmehl ausstreuen. Teig einfüllen und bei 170°C Umluft ca. 55 bis 60 Minuten backen.

Zutatengutenappetit

250 g Butter oder Margarine, zimmerwarm
250 g Zucker
250 g Mehl
4 Eier
1 Pkg. Vanillezucker
1 Pkg. Backpulver
1 TL Zimt
2 EL Kakaopulver
100 g Schokolade, gehackt
125 ml Rotwein
1 Prise Salz
Puderzucker zum Bestreuen

Kranz- oder Guglhupfform

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29 Kommentare zum Beitrag “Rotweinkuchen Rezept”

  1. Vera sagt:

    Danke, für das schöne Rezept!! Für ein Brunch morgen soll ich einen Kuchen mitbringen und brauchte ein schnelles Rezept. Aus dem Ofen riecht es jetzt fast wie der unerreichte (da kein Rezept überliefert) Gewürzkuchen meiner Oma. Die kam aber aus dem Saarland.
    Verwertet habe ich ein paar Weihnachtsmitbringsel: Schokolade und regionalen Rotwein, nicht mal von der Bergstrasse sondern Rossdörfer Rossberg, (brrrrr), damit kann man nur backen.
    Da ich wie üblich die Butter nicht rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen habe und zu faul war zum Schokolade reiben, habe ich beides zusammen in der Mikrowelle geschmolzen, geht auch.
    Mal sehen ob ich die Trägheit noch überwinden kann, dann fülle ich den fertigen Kuchen noch mit Johannisbeergelee und gönne ihm einen Schokoguss. Nötig hat er das aber sicher nicht!
    Liebe Grüße aus Südhessen.
    Vera

  2. Buntköchin sagt:

    @Angela: Hört sich nach einer ziemlich festlichen Variante an, genau das Richtige für Weihnachten.

  3. Angela sagt:

    Ich liebe Rotweinkuchen, aber ich nehme dafür statt Rotwein Glühwein aus der Flasche. Mein Original-Rezept stammt von Dr. Oe.s Kochkarten. Oben drüber mach ich dicken Zuckerguss mit einem Schuss Glühwein. Schmeckt herrlich nach Weihnachten.
    Werde dein Rezept in den nächsten Tagen ausprobieren. :)

  4. Jutta sagt:

    Sünden sind was Wunderbares!

  5. Milliways sagt:

    Für Rotweinkuchen braucht’s bei mir keine Adventszeit… der geht immer! Lecker, lecker, lecker!

  6. Lillebi sagt:

    Danke für die Aufklärung (sowohl über den Kuchen als auch wegen des Avatars).

  7. Buntköchin sagt:

    @Heidi: Ein gutes Kekstraining ist unverzichtbar vor der Adventszeit. :-)
    @anja: Die Ganache hat auch den Vorteil, dass der Kuchen länger saftig bleibt. Mit Kardamom und Nelke ist sicher auch sehr lecker.

  8. Anja sagt:

    Das ist auch einer unserer Lieblingskuchen. Ich geb noch immer gehackte Mandeln hinein. Und mit einer Ganache bestrichen ist ein echter Knaller. Dazu
    100 g Halbbitterschokolade, 1/2 EL Zucker und 35 g Butter in 75 ml einmal kurz aufgekochte Sahne geben und solange rühren bis alles aufgelöst ist. Auf den Kuchen geben und abkühlen lassen. Yummie!
    Noch weihnachtlicher schmeckt der Kuchen übrigens, wenn man noch etwas Kardamom und eine Messerspitze Nelke hinzu gibt.

  9. Heidi sagt:

    Aha, wird ab heuer Keksessen geprobt ?? lol… na dann fangen wir doch gleich an der Kuchen sieht ja total gut aus!

  10. Buntköchin sagt:

    @Kirsten: Ein Stapel scheint ja etwas Gutes zu sein in der Pfalz. Hört sich lustig an. Freut mich, dass ihr in der Pfalz auch dem Rotweinkuchen frönt. :-)
    @Andy: Hey, das sagt ja jetzt echt der Richtige. ;-)
    @Aurélie: Tatsächlich ist dieser Kuchen auch für Kinder und Schwangere geeignet. Irgendwie musst du ja jetzt den Glühwein ersetzen. :-)
    @Petra: Beruhigend, dass keiner die Rezeptquelle kennt. Das ist das Schöne an den meisten Klassikern, alle machen sie und keiner weiß wo sie herkommen.

  11. Petra sagt:

    Oh ja – Rotweinkuchen ist auch in unserer Familie ein Klassiker. Auch bei meinem Rezept steht als Quelle drunter “unbekannt”.

  12. Aurélie sagt:

    Da ich schwanger bin und kein Glühwein mehr trinken darf, wäre dein Rezept genau das richtige. Danke. Ich freue mich auf die kommende Adventszeit.

  13. Andy sagt:

    Und nicht zu viel essen ;-)

  14. Kirsten sagt:

    Rotweinkuchen, sehr lecker. Ich komme aus der Pfalz und da ist dieser Kuchen ein Stapel. Gab es sogar zu meiner Hochzeit.

  15. Buntköchin sagt:

    @Fabella: Wenn du den wirklich in Mini-Guglhupf-Förmchen machst, würde ich ihn gerne mal sehen.
    @Nathalie: Interessanter Gedanke. :-)
    @Basler Dybli: Raffinierte Angehensweise! Und so findet sich doch wieder ein Anlass ein kostbares Tröpfchen der Verdunstung Preis zu geben. ;-)
    @Lamiacucina: Auch für dich als Nicht-Süsser eine gute Gelegenheit ins Reich der Süssen Sünden einzutauchen.
    @Mietkoch Konstanz: Dich kann man ja wirklich mieten. Finde ich eine geniale Idee. Ich wünsche dir viel Erfolg. Meine Mutter macht in den Rotweinkuchen gern Rosinen rein. Da liegst du mit deinen Cranberries also genau richtig.
    @Arthurs Tochter: Ein Stück ist kein Stück. Nööö, du warst nicht mutig genug, jetzt bleibt es beim Anschauen. ;-)

  16. Könnte ich bitte für morgen, Sonntag, ein Stückchen zum Kaffee haben? Oder auch zum Wein…

  17. mietkoch konstanz sagt:

    Die Zutatenliste hört sich ja sehr vielsprechend lecker an!! Werde das Rezept morgen für meinen Sonntagsbrunch mal ausprobieren, allerding noch mit Zugabe von getrockneten Cranberries! Yumm, Yummie

  18. lamiacucina sagt:

    Bei Kuchen schau ich normalerweise nur halb hin, bei Rotwein genauer. Doch, Rotweinkuichen gefällt mir, da bin ich mir sicher.

  19. Basler Dybli sagt:

    Dieser Kuchen gefällt mir! Nehme aber einen feinen Wein, da der Rest ja auch baldmöglichst “entsorgt” werden muss. Besten Dank für das interessante Rezept!

  20. Nathalie sagt:

    Hat nicht jeder ein Rotweinkuchen-Rezept im Repertoire? ;-)

  21. Fabella sagt:

    Ja backt mir alle mal einen vor .. ich glaube … ich werde .. morgen doch noch mal einkaufen gehen und backen *lach* … aber ich muß erstmal schauen, wie ich das auf meine Mini-Gugelhupf-Förmchen umgerechnet bekommen, die müssen dringendst mal getestet werden ;)

    Danke für die Inspiration! .. War bei Kerstin fast schon schwach geworden und konnte mich grad noch beherrschen. Nun ists vorbei ;)

  22. Buntköchin sagt:

    @Erich: Machst du jetzt einen asiatischen Rotweinkuchen?
    @Noemi: Rotweinkuchen für alle Bundesländer!
    @Petra: Bei uns gabs nie Frankfurter Kranz, obwohl wir aus Frankfurt sind. Ehrlich gesagt, habe ich den auch noch nie probiert. Da hat wohl jede Familie ihr eigenes Programm.
    @Lel: Der ist wirklich sehr gut geeignet für Anfänger. Und schmeckt auch nicht nach Rotwein, sondern nach Weihnachten. Nimm einfach einen billigen Rotwein. Zum Kochen nehme ich gerne Discounter-Rotwein. Die Sorte ist echt total wurscht.
    @Kerstin: Meine Mutter hat auch keinen Schimmer mehr, wo das Rezept herkommt. Macht nichts, Hauptsache wir wissen noch wie es geht und hüten die Tradition. Ich nehme da auch irgendeinen Wein. Das schmeckt man sowieso nicht, was für einer drin ist.
    @Hannes: Es riecht auch sehr gut hier. :-)
    @Lillebi: Der Name ist irreführend, weil der Geschmack ein Mischung aus Weihnachten und Schokolade ist. Rotweinkuchen schmeckt definitiv nicht wie ein Glas Rotwein. Dein Avatar sollte eigentlich automatisch angezeigt werden. Ich habe zumindest aktiviert alle anzeigen zu lassen. Geht mir bei manchen anderen Blogs auch so, dass meins nicht gezeigt wird. Keine Ahnung warum.

  23. lillebi sagt:

    Über diesen Kuchen habe ich schon viel gutes gehört. Allein der Name hätte mich gar nicht so sehr angesprochen, aber wem ein so guter Ruf vorauseilt, der muss einfach schmecken. :-)

    PS: Wie kann ich eigentlich einstellen, dass über meinem Namen ein Avatar angezeigt wird?

  24. Hannes sagt:

    Es kuchelt nicht schlecht bei Dir:-) Wieder ein sehr schönes Rezept!

  25. Kerstin sagt:

    Aaah, da isses ja, das Rezept – und ich sehe, du machst das Eiweiss separat drunter – dann wird er noch einen Tick fluffiger.

    Ich habe keine Ahnung, wo meine Schwiegermutter das Rezept damals her hatte und @ Petra: Frankfurter Kranz ist eine Strafarbeit, aber auch den werde ich irgendwann mal in Angriff nehmen.
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    Gerade habe ich noch mal recherchiert. Das Rezept hatte die Schwiegermama hier in Frankfurt von irgendjemandem bekommen. Leider kann ich sie nicht mehr selbst befragen. :-(

    Auf jeden Fall ist das Rezept auch bestens für Backanfänger geeignet.

    Bezüglich der Weinsorte: Also ich nehme z.B. den, den man beim Pizza bestellen vom Italiener bekommt. Also eben den, der gerade da bzw. offen ist ;-)

    Liebe Grüße von Kerstin

  26. Lel sagt:

    Hui, das klingt sehr fein und auch für Back-Anfänger geeignet. Welchen Rotwein nehme ich am Besten dafür?

  27. Petra sagt:

    Also ich komme aus Nordhessen – in unserer Familie wurde nie Rotweinkuchen gebacken. DER Kuchen meiner Kindheit war Frankfurter Kranz. Vielleicht ist das mit dem Rotwein eher eine südhessische Spezialität?

  28. noemi sagt:

    Das kann nicht sein, dass es diesen fantastischen Kuchen nur in Hesssen geben soll :-)
    Ciao, muss in die Küche :-D

  29. Erich sagt:

    Jetzt hab ich’s im Griff. Bei Rotwein musste ich natürlich sofort schauen, worum es ging. Dazu könnte ich den improvisierten Backofen gleich auch benützen.

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