Kokosbusserl! Allein schon der Name verheißt eine köstliche Nascherei. Die Österreicher besitzen die große Gabe wundervolle Namen für ihre Leckereien zu finden. Manchmal übertreiben sie es aber auch mit ihren fantasievollen Kulinarbezeichnungen. Wörter wie Lungenbraten, Klobasse oder Vogerlsalat finde ich eher abschreckend, obwohl da immer ganz andere Gerichte dahinterstecken als man beim ersten Hören vermutet. Kokosbusserln stammen nicht aus Österreich. Sie wurden ursprünglich in Deutschland erfunden und gelangten erst Mitte des 19. Jahrhunderts zu ihrer Popularität, da Kokosnüsse nun langsam auch für die Massenproduktion erschwinglich wurden. Vorher waren diese exklusiven Kokosmakronen für das luxuriöse Leben der gehobenen Gesellschaft reserviert. Fühlen wir uns also wie Sissi und Franz, wenn wir eines dieser leckeren Kokosbusserln zärtlich auf unsere Lippen drücken.
Rezept für zwei Blech kaiserlich und königliche Küsse
Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen. Danach Zucker und Honig einrühren. Kokosraspeln mit einem Schneebesen unter die Masse ziehen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech mit einem Teelöffel kleine Häufchen mit etwas Abstand setzen. Ergibt zwei Bleche voll. Man kann auch Oblaten verwenden, wenn man das lieber mag.
Bei 170 Grad Umluft im gut vorgeheizten Ofen ca. 18 bis 20 Minuten goldbraun backen. Einige Minuten abkühlen lassen und dann in einer Blechdose aufbewahren.
Tipp: Der Honig bewirkt, dass die Kokosbusserln noch lange weich bleiben.
Zutaten
200 g Kokosraspeln (österr. Kokosette)
200 g Kristallzucker
3 Eiweiß (österr. Eiklar)
1 EL Honig
1 Prise Salz
Oder doch lieber ein anderes Rezept?

Das sind meine Lieblinge von meiner Mutter. Weiß gar nicht wie sie diese immer macht. Deine sehen auch unheimlich verführerisch aus!