
Zwiebelkuchen
Eine stabile Grundlage ist die Basis vom allem! Dieser gescheite Satz trifft auch auf den beliebten Zwiebelkuchen zu. Bewährt als Kraftspender feuchtfröhlicher Feste aller Art, mag ich ihn auch sehr gerne als leckeres Mittagessen mit bunten Salat. Eine ziemlich sündige Angelegenheit, die ihre Wurzeln in der elsässischen Quiche Lorraine hat. Aufwendige Teigvorbereitungen mit Wartezeiten gehören nicht unbedingt zu meinen Vorlieben, deshalb bereite ich den Zwiebelkuchen mit einem schnellen Quark-Öl-Teig zu. Die Original Lothringer Specktorte wird mit einem anderen Teig als Boden hergestellt, was meiner Meinung nach geschmacklich nicht ins Gewicht fällt. Umso mehr fällt allerdings ins Gewicht, dass es sich hierbei um eine äußerst delikate Ernährungs-Schweinerei handelt, deren häufiger Konsum wohl kaum eine Körperwaage ignorieren wird.
Rezept für eine gute Partygrundlage
Mehl, Quark, Milch, 1 Ei, Backpulver und Öl verkneten bis ein glatter Teig entsteht. Boden der Springform mit Backpapier auslegen. Rand einfetten und mit Paniermehl (Semmelbrösel) ausstreuen. Teig in der Form ausbreiten und seitlich einen Rand formen. Backofen auf 200°C Ober-Unterhitze vorheizen.
Zwiebelringe in wenig Öl bei niedriger Temperatur in einer Pfanne mit Deckel weichdünsten. Rausnehmen, in eine Schale geben und abkühlen lassen. In der gleichen Pfanne die Speckwürfel anbraten. Joghurt, Margarine, saure Sahne, Muskat, Kümmel und Speisestärke vermischen. Zwiebel, Käse und Speck in die Masse einrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Zwei verquirlte Eier unter die Masse rühren.
Die Masse in die Backform gießen und glattstreichen. Im Ofen ca. 40 bis 45 Minuten backen. Der Zwiebelkuchen ist fertig, wenn die Oberfläche appetitlich angebräunt ist. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen bis er lauwarm ist. Dann schmeckt die Quiche am besten.
Tipp: Lässt sich gut für Gäste vorbereiten. Zum Aufwärmen einfach noch mal im Ofen bei 50°C aufwärmen bis eine lauwarme Temperatur erreicht ist.
Zutaten für eine Springform 
(Durchmesser 24 bis 26 cm)
5 Zwiebeln (ca. 1/2 kg), in feine Ringe geschnitten
300 g Mehl
250 ml saure Sahne oder Schmand (Sauerrahm)
200 ml Joghurt
150 g Magerquark (Magertopfen)
200 g Speck, klein gewürfelt
200 g Emmentaler, grob gerieben
3 Eier
4 EL Milch
6 EL Öl
30 g Margarine, zimmerwarm
1/2 Pkt. Backpulver
1 gehäufter Teelöffel Speisestärke
Salz, Pfeffer
1 Prise Muskat
1 Prisen Kümmel, gemahlen
@Mel P.: Deiner ist ja auch ganz schön üppig geworden.

@Alissa: Bumm, jedes Wochenende? Das würde meine Waage nicht aushalten.
@Gourmet: Küchli war ein ausgewachsenes Riesenteil.
@Erich & Zorra: Meine Seite funktioniert unter Windows XP fast gar nicht. Das Geheimnis konnte bis jetzt noch keiner lüften. Falls ihr was anderes verwendet, kann es auch an der Browserversion liegen. Die meisten Browser können meine Seite lesen, aber halt nicht alle. Wahrscheinlich zickt es deshalb rum.
@Kochen heiß: Die Zwiebeln sind so zahlreich, weil es ein Zwiebelkuchen ist, mit weniger habe ich es noch nie probiert. Vielleicht mit Lauch ersetzen?
@Zorra: Wir waren nur 8 Personen und es gab noch andere Sachen am Buffet. Da wäre ein Bleck zuviel gewesen und die Totenform schaut auch so schön aus, dass ich mich dafür entschieden habe. Das lange Laden kommt bei manchen Browser-Versionen vor. Da bin ich ziemlich machtlos.
Ich nochmal, zu deiner Info auch bei mir geht das Laden der Seite ewig lange.
Ich kenne Zwiebelkuchen nicht so hoch, aber so gefällt er mir noch besser, mmmh!
Toll, mag ich gerne, wenn nicht so viele Zwiebeln drin sind…
Ah geh, jetzt funktioniert es, konnte bei den letzten besuchen und auch heute nicht kommentieren, es war nur Leere da und rechts die Feldernamen, musste auf die Hauptseite und dann auf Kommentare, sorry für die lange Einleitung.
Hab ich eine Lust auf Zwiebelkuchen oder Bölleflade, wie wir sagen, könnte ich hier meiner Kochlehrerin beibringen, müsste dazu aber noch einen Backofen improvisieren mit 2 Pfannen und Sand, etc.
hmmm lecker Zwiebelküchli, das ist ganz nach meinem Geschmack. Was *feines!!
so änlich machen wir den zur Zeit fast jedes Wochenende mit schönem Federweißen… ich muss unbedingt Dein Rezept versuchen das klingt super
oooh, lecker. obwohl ich zu den ganz faulen gehöre und blätterteig nehme. und mit lauch statt zwiebeln ist auch lecker…
@Rike: Schmeckt echt lecker und macht total satt.

@Susa: Genau, schmeiß die Waage über Bord.
@Lamiacucina: Du könntest dich ja selber mit einer Party überraschen.
@Mestolo: Kann ich mir gut vorstellen.
@Eva: Da sollte man wirklich nicht drüber nachdenken. Ich bin geläutert!
@Pregas: Es wird mir eine Ehre sein.
@SchnickSchnackSchnuck: Alles akurat aufgegessen.
@Alex: Da muss man durch. Ist nix für Verdauungsschwächlinge.
@Arthurs Tochter: Büüüüde, nächstes Mal früher melden. All is gone.
@Hannes: Lustig, dass du auch Kuchen sagst. Meine Wiener Gäste haben mich ganz irr angeschaut, als ich gesagt habe, das wäre Zwiebelkuchen. Für sie war das Quiche Lorraine und nix Kuchen.
@Kerstin: Der Federweiße ist dann die letzte prüfung für die Verdauungsschwächlinge.
Zwiebelkuchen – was ganz was Feines. Perfekt auch mit Federweißem – den`s jetzt leider nicht mehr gibt.
Das merke ich mir!
Liebe Grüße von Kerstin
So werde ich den Kuchen auch probieren, die Zutatenliste ist verlockend!
jamjam, leckerschmecker. Solange ich keinen unsäglichen Federweißen dazu trinken muss! Ich nehme ein Stück! Büüüddde!
Na da hoff ich aber dass das mit dem vielen Zwiebeln die Ernährungs-Schweinerei nicht auch zu einer Verdauungs-Schweinerei wird – aber der Kümmel wird’s schon richten
Ansonsten sehr schönes Rezept.
Das sieht sehr akurat aus, da oben. Ich nähme wohl auch ein Stückchen, ja?
guten tag,
durch einen zufall haben wir ihren feinen blog entdeckt
da wir (PREGAS = presse der gastronomie) uns mit gastro-news/themen befassen, werden wir bestimmt noch oft ihren blog besuchen und news auf http://www.pregas.de gerne veröffentlichen
vielen dank
PREGAS
So was ist auch bei uns sehr beliebt und wer denkt da denn an die Waage!
Hmmm, das ist was feines. Hatten wir letztens auch und haben das sehr genossen.
es ist noch ein gutes Pfund rosé Zwiebeln da. Man weiss nie, was der Abend noch mit sich bringt.
Weg mit der Waage, nehme gern eine Portion!
Tolle Kombi! Ich mache bislang immer entweder oder, sollte mal Deines probieren!