Aus Südeuropa stammt dieser vielseitige vegetarische Brot-Aufstrich mit Paprika und Aubergine. Gerne auch als Beilage zum Grillen kredenzt und rasch zubereitet, ist er mir einer der liebsten. Sauber in Einmachgläser abgefüllt und luftdicht verschlossen, lässt er sich auch hervorragend lagern. Es gibt unendlich viele Ajvar-Rezepte. Vermutlich hat jede Familie auf dem Balkan ihre eigene traditionelle Rezeptur, oftmals mit sehr zeitaufwendigen Zubereitungsarten. Mein Ajvar verlangt nicht besonders viel Zeit, sondern vor allem eins: sehr gutes Gemüse. Ich verwende dazu ausschließlich Gemüse aus biologischem Anbau und zur Belohnung gibt es dann ein Ajvar, vor dem sich die Supermarkt-Kollegen verschämt in der Ecke verstecken müssen. Das Häuten von Paprika und Aubergine finde ich völlig unnötig, da sowieso alle Zutaten mit einem Pürierstab atomisiert werden. Als feine Alternative zu Wurst und Käse aufs Brot ist er mir ausgesprochen wertvoll geworden.
Rezept für schnelles Ajvar aus der Pfanne
Paprika, Aubergine, Zwiebel, Knoblauch und Chili bei niedriger Temperatur in Olivenöl braten bis alles weich ist. Mit Pürierstab zu Mus zerkleinern. Abschmecken mit Essig, Zitrone, Pfeffer und Salz. Falls das Ajvar dickflüssiger gewünscht wird, bei niedriger Temperatur leicht köchelnd Flüssigeit verdampfen lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Fertiges Ajvar in Einmachgläser abfüllen oder stilecht in einer gelben Paprikaschote servieren.
Zutaten
3 Paprika, rot, klein gewürfelt
2 Chilis, fein geschnitten (einfach weglassen, wenn man es lieber mild mag)
1 Aubergine (Melanzani), klein gewürfelt
1 Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL Essig
Meersalz, Pfeffer, frisch gemahlen
1 Spritzer Zitronensaft
Olivenöl zum Braten
Oder doch lieber ein anderes Rezept?

Bin auch kein Freund des Paprika häutens – stell mir das auch gerade zu deinen tollen Fladenbroten vor …