
Scharfes Curry-Huhn
Heute gibt’s ein Mutprobenessen. Wer die Kerne von den Pfefferonis mitverkocht ist Sieger und kann sich zur Belohnung den Glücksgefühlen hingeben, die von dem superscharfen Inhaltsstoff Capsaicin ausgelöst werden. Profis nennen das den Pepper-High-Effekt. Als Außenstehende bei diesem Wettbewerb, finde ich es immer sehr stimmungsauffhellend, die Helden bei Ihren Schärferekorden japsen zu sehen. Da hat also jeder seinen Spaß dabei und die Endorphine tanzen Samba.
Rezept für zwei hungrige scharfe Helden
Wasser für Reis in einem Topf zum Kochen bringen. Nach Anleitung kochen. (Meiner braucht 20 Minuten, aber das ist von Sorte zu Sorte verschieden) In einer großen Pfanne die Hühnerstreifen in etwas Öl bei hoher Temperatur anbraten bis sie leicht gebräunt sind. Fleisch salzen, auf einen Teller legen, mit Alufolie abdecken. In der gleichen Pfanne 1 EL Öl beigeben und Pfefferoni, Zwiebel und Knoblauch anbraten bis sie etwas Farbe bekommen. Mit Weißwein ablöschen, Alkohol verdunsten lassen. Hühnerbrühe, Sahne, Currypulver, Salz und Pfeffer dazugeben. Aufkochen lassen. Mit Speisestärke nach Belieben binden. Hühnerstücke in die Soße geben und 10 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Vom Herd nehmen und den Esslöffel Crème fraîche einrühren. Das Hühnercurry auf den Reis geben und mit Paprika und Koriander dekorieren. Guten Appetit!
Zutaten
1 Tasse Reis
1 Hühnerbrust, in mundgerechte Streifen geschnitten
1/2 Paprika, rot, in Streifen geschnitten
6 Pfefferoni, scharf, eingelegt, fein gehackt (nur die richtig scharfen Helden essen die Kerne mit)
1 Knoblauchzehe, gepresst
2 Schalotten oder 1 kleine Zwiebel, sehr fein gehackt
200 ml Hühnerbrühe
125 ml Weißwein
100 ml Sahne
1 EL Crème fraîche, glattgerührt
3 EL Öl für die Pfanne
1-2 TL Currypulver (nach Geschmack)
Meersalz, Pfeffer
Speisestärke oder Kartoffelpüreepulver zum Binden
Koriander oder Petersilie, frisch, gehackt
Tolles Rezept Da ich am Wochenende eine Party schmeiße genau das richtige. Ich freue mich werde es meine Bekannten gleich morgen einmal ausprobieren lassen
@ Max: Grazie.
@ Fabella: Danke für das Lob. Freut mich, dass du “den weiten Weg” bis nach Wien auf Besuch gekommen bist.
@ Eva: Merci!
@ Alex: Gute Idee – das schmeckt sicher auch sehr gut.
Hallo,
hört sich sehr gut an, Foto auch sehr sehr ansprechend. Ich könnte mir auch vorstellen statt der Creme fraiche Kokosmilch zu verwenden.
lg Alex
Tolles Gericht und deine Fotos sind eh immer schön!
Hallo
.. durch Deinen Eintrag bei mir bin ich auf diese Seite gestolpert und begeistert. Ein tolles Layout hast Du hier geschaffen. Aber auch Deine Fotos sind absolut traumhaft schön zu den Gerichten! Ich glaube, ich muß mich hier mal in aaaaaller Ruhe umschauen, denn ein gutes neues Rezept kann ich immer gebrauchen. Das obige ist dann wohl weniger etwas für mich, da ich mich mit scharf auch überhaupt nicht identifizieren kann, aber für meinen Männe wäre es garantiert was.
Einen lieben Gruß hinterlasse
Fab
excellent recipe and great photo!!!
@ Kerstin: Die Pfefferonis kann man auch mit grünem Paprika ersetzen. Currypulver bleibt halt immer ein bischen scharf. Nein, ich glaube auch, das ist kein Gericht für milde Esser.
@ Alex und Houdini: Ihr seid die Helden, die ich meine.
@ Rico: Ja, das asiatische Schärfetraining ist ziemlich hart. Da bist du ja wohl ein Vollprofi.
Sehr sehr lecker hört sich das an. Da ich mit einem Asiaten verheiratet bin, kann ich ganz gut schraf essen. Ich werde es auf jedem Fall versuchen mit den Kernen machen.
Danke für die Vorstellung bei foodfeed.
Werde weiterhin deinen Blog gerne wieter lesen.
Der Rico(Gastromacher)
Die Einleitung über die Scharfesser und deren Zuschauer amüsiert. Ich gehöre zu ersteren, ohne Japsen, verklemnme es mir tunlichst, sollte es doch mal etwas sehr scharf sein.
Schönes Porzellan, schönes Bild.
Wow, das hört sich ja schon sehr feurig an und auch wenn ich gerne scharf esse, so mag ich es doch etwas dezenter. So richtig scharf ist für mich kein Erlebnis, sondern das Betäuben sämtlicher Geschmacksnerven – ich habe da ein echtes Problem.
Mein Mann ißt noch weniger scharf als ich, die Tochter jammert beim kleinsten Fitzelchen Chili – der Sohnemann kommt wohl eher nach mir und mag eine angenehme Schärfe auch sehr gerne – vielleicht probiere ich es mal aus ohne die Kerne…
Viele Grüße aus Frankfurt am Main,
Kerstin
Also werden wir uns hier wohl kaum dieser Herausforderung stellen – trotzdem schaut dein Rezept wunderschön aus!
Ich werde versuchen heldenhaft zu sein! Ich liebe es chön charf! Super Foto
Einmal für mich bitte! Capsaicin sitzt übrigens hauptsächlich in den Scheidewänden der Chilies. Wer also die Kerne weglässt, kann sich trotzdem über Schärfe freuen.