
Pizza Speck e Funghi
Sachen gibt’s: Da schaut man verzweifelt in einen halbleeren Kühlschrank mit vereinsamten Resten und am Ende der Geschichte steht eine äußerst charmante Pizza in den letzten Abendstrahlen der untergehenden Sonne auf dem Balkontisch. Von diesem Moment an ging es bergauf mit meiner Laune. Nicht einmal die stark angebräunte Pfepperoni konnte mein Glück noch stören. Den Pfefferoni sollte man wohl besser eine Extra-Öl-Massage gönnen, um ihr Antlitz zu schonen. Obwohl ich nicht zu den Menschen gehöre, die sich jeden Tag Fast Food all’Italiana reinziehen können, schafft so ein anständig belegtes, italienisches Fladenbrot es immer wieder meine Lebensgeister neu zu erwecken. Viva la pizza!
Rezept für ein Backblech oder zwei runde Fast Food Fladen all’Italiana
Für den Pizzateig das Mehl mit dem Salz vermischen. Hefe ins lauwarme Wasser bröseln und mit einer Gabel rührend darin auflösen. Olivenöl ins Hefegemisch einrühren. Die Flüssigkeit mit dem Mehl vermischen und so lange mit den Händen verkneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Der Pizzateig sollte nicht zu fest und nicht zu klebrig sein. Wenn er zu feucht ist, noch etwas Mehl hineinkneten. Den Teig in einer abgedeckten Schüssel mindestens 1 Stunde aufgehen lassen.
Ofen auf 230 °C Ober/Unterhitze oder höchste Temperatur, die möglich ist, sehr gut vorheizen. Backpapier für das Blech zurechtschneiden und den Teig auf dem Papier mit einem bemehlten Nudelholz ausrollen und 15 Minuten ruhen lassen.
Tomatensauce mit Pizzagewürz und einem Spritzer Tabasco vermischen. Auf dem Teig verstreichen. Speck und Champignons verteilen. Mit Pfeffer und Meersalz würzen. Mozzarella auf der Pizza verteilen. Pfefferoni auflegen und alles mit etwas Olivenöl beträufeln.
Pizzablech im oberen Ofendrittel ca. 15 Minuten backen. Die Pizza ist fertig, wenn der Käse schön angebräunt ist. Oreganoblätter aufstreuen und sofort servieren.
für den Pizzateig:
300 g Weizenmehl, glatt
1/2 Würfel Hefe, frisch
140 ml Wasser, lauwarm
3 EL Olivenöl
1 TL Salz, gehäuft
für den Belag:
200 g Mozzarella, gerieben
10 Scheiben Speck, in dünne Scheiben geschnitten
1 Hand voll Champignons, in Scheiben geschnitten
6 Pfefferoni, eingelegt, scharf oder mild nach Belieben
250 g Tomaten, stückig (Dose oder Tetrapack)
1 TL Pizzagewürzmischung
Meersalz, Pfeffer
1 Spritzer Tabasco
1 Zweig Oregano, frisch
Backpapier

ich nehme bei pizza gerne eingelegte peperoni und kapern… ich denke kapern würden hier auch sehr gut dazu passen…
Pizza habe ich bis jetzt noch nie gemacht. Immer dachte ich dass es zu schwierig ist. Diesmal probiere ich aber, hoffentlich klappt die Pizza.
Mmm, lecker! Die mache ich gleich! Danke!
@Mipi: Reste sind manchmal wirklich köstlich.

@Chaosqueen: Wurde nicht nur angebissen.
@Steph: Genau, manchmal muss man auch an sich selber denken.
@Gourmet: Du Armer, das ist ja tragisch!
@Andy: Gut, genau so soll es sein.
@Sinuslift: Doch, du kannst das sicher auch so.
wow.. was für ne pizza… ich kriege nie den teig so hin… =(
Immer wenn ich bei dir vorbei komme bekomm ich Hunger…Lecker
Ohh extralecker und das wo ich heute kein Abendessen bekommen hab *zeitmangel *heuel
Mein Mitesser ist zwar für Pilze gar nicht zu haben, aber eigentlich ist das umso besser – bleibt mehr für mich ;o)
Den Belag probier ich demnächst mal aus.
Hmm, Pizza geht bei uns auch immer! Deine sieht zum Anbeißen aus.
Eine sehr köstliche Resteverwertung
@Susa: Lebensgeister lieben anscheined Pizza.




@Nathalie: Eine gute, ökonomische Idee.
@Chefkoch Andy: Das Hüftthema finde ich irgendwie unangenehm.
@Lamiacucina: Geschickt formuliert, du warst eindeutig im Vollbesitz deines Geistes.
@Eva: Steigert nicht nur Laune, sondern auch Gewicht.
@Hannes: Bedanke mich ganz herzlich für die Anerkennung!
@Erich: Ich nehme die Sauce orginal aus einem Tetrapack, vermische sie und verteile sie mit einem Löffel auf die Pizza. Ist eh schon sehr dick, da braucht man nichts mehr einkochen.
@Milliways: Freut mich, dass es noch mehr besondere Gehirne gibt, die Föhnlage gut finden. Du könntest deinen Mitesser ja einfach mal mit einer Pizza überraschen. So richtig ohne Mitspracherecht einfach hinstellen. Da sagt er sicher nicht “Nein”.
@kochend heiß: Der Teller ist kreisrund und die Pizza auch. Das sieht nur in der Perspektive oval aus. Wenn du einen runden Teller von schräg vorne anschaust, verwandelt er sich in ein Oval. Deshalb ist die Form so perfekt abgestimmt.
Pizza sehr gerne, Funghi eher nicht für mich.
Dass die ovale Pizza (sieht für mich so aus) perfekt auf den Teller passt finde ich sehr faszinierend. Hast Du die auf dem Teller gebacken oder warum ist das so super aufeinander abgestimmt?
Ahh, ich liebe Pizza Funghi. Leider kann ich meinen Mitesser nie davon überzeugen, dass wir die auch mal daheim machen, also wird sie immer beim Pizza-Mann gegessen
.
Übrigens, dein Buchtipp war ausschlaggebend dafür, dass ich mir Föhnlage endlich gekauft habe. Ich liebe solchen Humor ;D .
Kochst Du die Tomaten zu Sauce und dickst sie ein oder schmierst sie so drauf, direkt aus der Büchse plus Tabasco, etc.? Wie auch immer gekocht, aussehen tut Deine Pizza grossartig.
Aus wenig viel machen ist die Kunst, ist Dir Super gelungen!
Pizza geht immer – und deine würde auch meine Laune steigern!
nicht, dass meine Lebensgeister an einem Wochenende darnieder liegen würden, auch im Vollbesitz aller notwendigen Geister schmeckt so etwas !
Pizza kann ruhig jede Woche auf meinem Plan stehen. Nur meiner Hüfte tut es bestimmt nicht gut!
Ach, genau – am Montagabend mal wieder Pizza mit Resteverwertung vom Wochenende.
Ja, diese Pizza würde auch meinen Lebensgeistern gut tun! Fein sieht die aus!