
Pizza Prosciutto e Rucola
Pizza ist eines der beliebtesten Gerichte bei uns. Das lässt sich so angenehm vorbereiten und rausholen, wenn es gerade passt. Der Teig steht manchmal den ganzen Tag einfach rum und wartet, dass wir ihn abdecken und „Ciao, Bella!“ sagen. Gerade auf einem Backbleck hat man den enormen Vorteil, dass jeder ohne viel Aufwand seinen besonderen Belag bekommt. Vegetarier, Gemüseverweigerer und Meeresfrüchte-Liebhaber sind sich niemals so nah wie auf einem Pizzablech. Die Auflagen sollten natürlich ungefähr die gleichen Backzeiten haben, sonst wird es an manchen Stellen zu knusprig. Man kann das ganz gut mit dem Käsebelag ausgleichen, wenig belegte Stellen bekommen einfach mehr Käse aufgestreut. Einig sind wir uns bei Pizza Prosciutto e Rucola. Die schmeckt uns allen ausgezeichnet und keiner mag sich da ein „Extrawürsterl“ braten.
Rezept für ein Backblech oder zwei runde Formen Urlaubsgefühl
Für den Pizzateig das Mehl mit dem Salz vermischen. Hefe ins lauwarme Wasser bröseln und mit einer Gabel rührend darin auflösen. Olivenöl ins Hefegemisch einrühren. Die Flüssigkeit mit dem Mehl vermischen und so lange mit den Händen verkneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Der Pizzateig sollte nicht zu fest und nicht zu klebrig sein. Wenn er zu feucht ist, noch etwas Mehl hineinkneten. Den Teig in einer abgedeckten Schüssel 3 Stunden auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.
Ofen auf 230 °C Ober/Unterhitze vorheizen. (Auf keinen Fall Umluft nehmen, davon wird die Pizza steinhart. Ich habe es ausprobiert.) Backpapier für das Blech zurechtschneiden und den Teig auf dem Papier mit einem bemehlten Nudelholz ausrollen und 15 Minuten ruhen lassen.
Tomatensauce mit Knoblauch und Oregano vermischen. Mit einem Löffel auf der Pizza verteilen. Prosciutto und Champignons verteilen. Basilikumblätter zerreißen und aufstreuen. Mit Pfeffer und Meersalz würzen. Mozzarella auf der Pizza verteilen. Alles mit etwas Olivenöl beträufeln. (Beträufeln heißt zurückhaltend Tropfen rausfließen lassen, keine Pfützen auf der Pizza anlegen!)
Pizzablech im oberen Ofendrittel ca. 15 Minuten backen. Die Pizza ist fertig, wenn der Käse schön angebräunt ist.
Wichtig: Zu kurzes Vorheizen ist sehr schlecht für die Pizza. Lieber 20 Minuten vorheizen als dass der Ofen die Temperatur noch nicht erreicht hat.
Wenn die Pizza fertig ist, den Rucola mit wenig Olivenöl, Essig und Zitronensaft anmachen. Salzen und Pfeffern. Auf der Pizza verteilen, etwas Parmesan darüber hobeln und sofort servieren.
Zutaten
für den Pizzateig:
300 g Weizenmehl, glatt
1/2 Würfel Hefe, frisch
130 ml Wasser, lauwarm
3 EL Olivenöl
1 TL Salz, gehäuft
für den Belag:
200 g Mozzarella, gerieben (Mozzarella di cucina, das ist die feste Sorte für hohe Temperaturen)
100 g Prosciutto, in dünne Scheiben geschnitten
1 Hand voll Champignons, in Scheiben geschnitten
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
250 g Tomaten, stückig (Dose oder Tetrapack)
12 Blätter Basilikum, frisch
1 TL Oregano, getrocknet
Meersalz, Pfeffer
2 Hände voll Rucola (Rauke)
Olivenöl
Balsamico-Essig, weiß
1 Spritzer Zitronensaft
Parmesan, gehobelt
Backpapier
@Christina: Ist ein tolles Rezept. Würde mir auch gut schmecken.
@Kerstin: Da wünsche ich “Guten Appetit” und winke dir freudig aus Wien.
Unbedingt kommt da Urlaubsfeeling auf – die Pizza kommt sofort in den Ofen und ich freue mich riesig darauf
Sei lieb gegrüßt von Kerstin
Lecker, Pizza mit Rucola. Eine meiner Lieblingspizzen, da es doch mal was anderes ist. Pizza mit Schafskäse zählt auch zu meinen Favoriten. Sehr empfehlenswert.
Liebe Grüße,
Christina
@kochend-heiß: Ich auch!

@Fabella: Mir geht’s umgekehrt. Die runden Pizzen mache ich mit links und bei den Blechen quäle ich mich immer sehr ab.
@Anikó: Wer sich NUR von Pizza ernährt, nimmt langsam aber sicher die Form einer runden Pizza an. Praktisch um sich zum Tiefkühler zu rollen.
@Sammelhamster: Si, si! Mein Herz gehört auch ihr.
@Chefkoch Andy: Für dich gibt es dann Pizza mit Tafelspitz und Apfelkren-Belag!
@Gourmet: Nicht nur Koch, auch noch Dichter! So viele Talente!
@Kerstin: Da kommt Urlaubs-Feeling auf.
@Chaosqueen: So macht es auch meine Stamm-Pizzeria. Mag ich auch sehr gerne.
@Björn: Die lieben anscheinend viele.
Hmm… meine Lieblingspizza!
So ähnlich ist meine Lieblingspizza, allerdings ohne Champignons, dafür mit Parmaschinken, der erst nach dem Backen zusammen mit dem Rucola und den Parmesanspänen auf die Pizza kommt.
Hmmh, was klingt das wieder lecker bei dir – Pizza müssen wir auch unbedingt mal wieder in Angriff nehmen.
Von unserem letzten Urlaub an der Reviera vor zwei Jahren haben wir ein tolles Pizzateig-Rezept mit nach Hause genommen… wenn ich mich recht erinnere, kommt dein Rezept sehr nah da ran
Vielen Dank für das schöne Rezept, ich werde es auf jeden Fall im Hinterkopf behalten und hoffentlich bald in die Tat umsetzen können.
Liebe Grüße von Kerstin
Sehr lecker, genau das richtige zusammen mit einem schönen Film und einem feinen Wein – da sag ich nicht nein. <<< reimt sich sogar etwas.
…wenn mein Einreiseverbot aufgehoben ist, komme ich vorbei und lade mich bei Euch zu einem Stück Pizza ein!
Meine Lieblingspizza!!
Müsste mich mal dran machen und nen TK-Vorrat an Pizzateig anlegen, hat zumindest ein Freund gemacht, der sich über nen langen Zeitraum nur (und ich meine wirklich nur!) von Pizza ernährt hat. Und der Belag hört sich wirklich grandios an
Hmmm das klingt aber super lecker. Ich hab Pizza-Teig noch nie selbst gemacht. Aber das werde ich definitiv in meinen Favouriten speichern und ausprobieren. Allerdings grad nicht im Moment. Du wirst es also in ein paar Wochen oder Monaten auf meinem Blog erfahren obs geklappt hat
.. danke für das klasse Rezept.
Achso .. und wie hast Du die Pizza so schön rund bekommen? Das find ich viel besser als ein ganzes Blech …
Toll, egal ob selbstgemacht oder beim Italiener, ich liebe diese Pzza!
@Alex: Ich kann dich gut verstehen. Hat mich sehr viel Ausprobieren und Übung gekostet bis ich mal einen Teig gefunden hatte mit dem ich glücklich war.

@Lamiacucina: Ja, das trifft auf mich auch zu. Pizza und Spaghetti sind immer ganz vorne dabei.
@Hannes: Bitte mach das. Dieser Belag schmeckt wirklich ganz toll und du brauchst keinen Salat extra machen. Bedeutet weniger Abwasch!
@Basler Dybli: Ich wünsche gutes Gelingen! Aber bitte minuziös an die Anleitung halten, damit es wie auf dem Foto ausschaut.
@Ulrike: Keine Chance, hier bleibt nichts übrig. Die Termiten sind über das Backblech hergefallen und der Nachbar hat sich die Fotopizza einverleibt. (Er und seine Frau können nicht kochen. Sehr beliebte Abnehmer für Blogessen)
@Andy: Na da wirst du ja wohl aus Liebe mitessen.
@Eva: Bist eine kluge Frau, Eva!
Lecker Pizza….kann es gar nicht oft genug bei uns geben!
Genau der Geschmack meiner Frau
Die Lieblingspizza von Sohn No. 2, ist noch ‘was für ihn übrig?
2:0 ! Habe ich Beides nicht gewusst. Herzlichen Dank für die rasche Antwort. Nun bin ich innert Kürze zum Weizenmehl-Discipulus mit Backlizenz geworden.
) Morgen Ist Pizza-Tag!
Diese Variante kannte ich so noch nicht, klingt aber sehr spannend! Werde ich sicher versuchen.
Pizza, abwechslungsweise mit Spaghetti auf dem ersten Platz an Beliebtheit
Wow, der Teig schaut ja richtig gut aus .. normalerweise einer der Gründe warum ich Pizza selber machen nicht mag … aber in deinem Fall grandios.
Glattes Mehl ist besonders fein gemahlen und der Hefeteig geht deshalb besonders schön auf. Möglichweise gibt es diese Bezeichnung in der Schweiz nicht. Das Rezept funktioniert aber auch mit griffigem Mehl. Möglichweise gibt es diese Bezeichnung in der Schweiz auch nicht.
Ich schlage vor, einfach WEIZENMEHL zu nehmen, das klappt sicher auch. Liebe Grüsse aus dem stickigen Wien, Buntköchin
Das ultimative Sommergericht! Da lacht das Herz aller Mitgeniesser/innen. Einfach gut, ohne Firlefanz und schnell zubereitet. Und doch eine Frage: was darf ich unter “glattem” Weizenmehl verstehen?
Besten Dank für das Rezept und gleichzeitig meine besten Wünsche für ein schönes Pizzawetterwochenende.