Lasagne Bolognese Rezept

Lasagne Bolognese

Lasagne Bolognese

Lasagne ist eigentlich nicht so mein Ding. Aus dem einfachen Grund, weil ich keine Bechamelsauce mag und deshalb esse ich sie nur selbstgemacht. Wer zu beschäftigt ist, um eine echte und zeitaufwendige Lasagne selber zuzubereiten, findet in diesem Rezept eine gute Alternative. Macht zwar auch ziemlich satt, ist aber längst nicht so schwer wie das italienische Original. Auch gut geeignet zum Vorbereiten für Feste, kinderfreundlich und für Gemüseverweigerer. Ach ja, und es gibt kein Gesetz, das besagt, man dürfte nur rechteckige Stücke aus der Lasagne schneiden. In dreieckiger Form hat sie meinen Augen sogar noch einen Tick besser geschmeckt. Ein Salat bietet sich als Beilage erster Wahl dazu an.



Rezept ergibt eine große Wanne Lasagne für Bechamel-Hasser

(reicht für sechs ausgehungerte Personen)

In einer großen Pfanne das Olivenöl auf hohe Temperatur erhitzen und das Hackfleisch darin braten bis es angebräunt ist. In der gleichen Pfanne die Zwiebel neben dem Fleisch gleichzeitig alleine braten. Erst am Schluss mit dem Hackfleisch vermischen, dabei auch den Knoblauch zufügen. Salzen, pfeffern und mit der Rindssuppe aufgießen. Auf niedrige Temperatur zurückschalten.Tomatenpüree, stückige Tomaten,Tomatenmark und Sahne einrühren. Mit Oregano, Basilikum und Tabasco würzen. 15 Minuten mit Deckel köcheln lassen. 15 Minuten auskühlen lassen.

Ofen auf 180°C Umluft (Ober-Unterhitze 200°C) vorheizen. Die Auflaufform mit Olivenöl auswischen.

Den Boden der Form dünn mit Sauce bedecken. Darauf eine Schicht mit drei Lasagneblättern nebeneinander. Wieder mit Sauce bedecken. Darauf achten, dass die Lasagneblätter komplett mit Sauce bedeckt sind. Insgesamt sind es vier Lasagneplattenschichten übereinander. Die oberste Schickt wird mit Sauce bedeckt. Darauf wird die Crème fraîche verteilt und ganz oben der Käse aufstreut.

Ungefähr 30-40 Minuten backen. Wenn der Käse schön angebräunt ist, darf sie aus dem Ofen und noch 10 Minuten ruhen bis sie angeschnitten wird.

Tipp: Lässt sich sehr gut portionsweise einfrieren oder am nächsten Tag noch mal aufgewärmt genießen.

Zutatenappetito

800 g Hackfleisch
12 Lasagneplatten (ohne Vorkochen)
1 rote Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
500 ml passierte Tomaten
1 Dose stückige Tomaten
2 EL Tomatenmark
50 ml Sahne (Schlagobers)
50 ml Rindssuppe oder Wasser
1 Becher Crème fraîche
1/2 TL Oregano
1/2 TL Basilikum
1 Spritzer Tabasco
200 g geriebener Käse (der gerade im Kühlschrank ist)
Salz, Pfeffer
2 EL Olivenöl

1 Auflaufform (meine ist 22 cm x 32 cm groß)

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20 Kommentare zum Beitrag “Lasagne Bolognese Rezept”

  1. also für mich gehört immer Fleisch zur Lasagne, auch wenn ich immer mal fleischlose Nudelgerichte probiere und zugegebener Maßen einiges echt lecker ist.

  2. Kerstin sagt:

    Wir alle hier essen sehr gerne Lasagne – mit und ohne Bechamelsauce. Aber selbstgemacht schmeckt sie mir auch am besten und als Fertiggericht käme sie mir niemals auf den Tisch.

    Klingt sehr lecker!!

    Liebe Grüße von Kerstin

  3. Nindli sagt:

    Lustig, genau so machen wir unsere Lasagne daheim immer, weil wir alle keine Bechamelsosse mögen, schon gar nicht zwischen den Schichten. Und mit der Creme fraiche oben drauf gehts genau so gut. Lecker, lecker!!! :)

  4. alissa sagt:

    ich mache meine Lasagne immer Bechamel frei – sie schmeckt mir nicht und vertrag es auch nicht so gut – daher geht es mir ähnlich ich würde in einem Lokal niemals eine klassische Lasagne bestellen. Ich mag Deine Variante und den Dreiecksschnitt finde ich auch elegant! sieht lecker aus!!

  5. entegut sagt:

    Ich setze die Bechamel bei der Lasagne nur ganz dezent ein, aber deine Variante ganz ohne, schaut mir auch sehr gut daher.
    Und als Pizzaschnitten ist sehr originell!

  6. Buntköchin sagt:

    @Susa: Iiiie, Analogsauce! Das kann nur der weiße Schlabber auf Tiefkühllasagne sein. Grusel, grusel!
    @Heidi: Im Mund kommt sowieso alles zusammen. Ich glaube, du kannst deine Bechamel untermischen ohne dass sich am Geschmack etwas ändert. Trau dich. Sieht dann halt so aus, als wäre keine Bechamel drin. ;-)
    @Laia: Ich habe auch überlegt in jede Schicht saure Sahne zu geben, dann wird die Lasagne aber so üppig, dass man nur ein winziges Stück essen kann. Ich zumindest schaffe dann nicht viel davon.
    @Alex: Du bist Italienerin. Du MUSST das auch lieben! Sonst wär die Welt ja verkehrt. ;-)

  7. Alex sagt:

    Ich liebe Béchamel, könnt mich reinlegen, finde aber, daß die Lasagne auch nicht in Béchamel schwimmen darf. Das Familienrezept unserer Lasagne ist ganz ohne Béchamel, nur viel guter Mozzarellakäse. Crème fraiche gibt aber sicherlich eine schöne cremige Note.

  8. Laia sagt:

    Statt Béchamel kenne ich die Variante saure Sahne für jede Schicht zu nehmen – mir ist Béchamel lieber, aber einen Topf und Zeit spart man ohne oder mit saurer Sahne schon. Lasagne muss ich endlich mal wieder machen!

  9. Heidi sagt:

    Ich mag Bechamel bin allerdings immer stärkstens in Versuchung sie mit der Bolognese zu mischen und auf die Nudelplatten zu pappen und ärgere mich dann grün und blau, weil ich mich wieder nicht getraut hab es zu tun. Was soll daran eigentlich ander schmecken?

  10. Susa sagt:

    Lasagne schmeckt nur selbst gemacht, da muss ich Dir recht geben. Diese weiße Analogsauce in Fertiggerichten muss direkt aus der Lebensmittelfabrik von Jacques Tricatel kommen.

  11. Buntköchin sagt:

    @Tobias: Lasagne mit Kürbis finde ich auch toll. Es muss nicht immer Fleisch für mich sein.
    @Lamiacucina: Genau! Manchmal geht sich halt nur eine schnelle Lasagne zeitlich aus.
    @Mic: Dann gehörst du zur Bechamel-Hasser-Fraktion und bist der optimale Partner für dieses Rezept.
    @Evi: Ein Dreieck isst sich wirklich anders als ein Rechteck. :-)
    @Aurélie: Etwas Köstliches fürs Auge.
    @Erich: Das finde ich auch. Bechamel spricht mich auch nicht an. Ich kann gar nicht genau sagen, wo die Abneigung dagegen genau sitzt.
    @Milliways: :-) Zum Frühstück höre ich jetzt zum ersten Mal. Das ist Hard-Core-Bolognese-Eating.
    @Arthurs Tochter: Kreisrund ist auch eine tolle optische Idee. Aus den Resten vom Ausstechen kannst du dann einem Lasagne-Bolognese-Shake mixen. ;-)
    @Rike: Will nicht kochen, kenne ich auch gut. Und dann muss man sich so schlimme Bilder von Essen im Internet reinziehen. EIne echte Qual mit leerem Magen. ;-)

  12. rike sagt:

    Ich nehme auch immer Saure Sahne und Co statt Béchamel. Mag ich auch nicht. Hätte jetzt gerne ein Stück, direkt so, will nicht kochen… Sieht absolut zum Anbeißen aus.

  13. Ja, warum macht man die Stücke immer eckig? Ich habe sie schon kreisrund ausgestochen, das sah auch schön aus. Die Tortenvariante werde ich mir merken.

  14. Milliways sagt:

    Hmmm, ich liebe Lasagne bzw. Bolognese in all ihren erdenklichen Formen… am liebsten aufgewärmt und zum Frühstück :-) .

  15. Erich sagt:

    Die Bechamel hinderte mich bis anhin, Lasagne wirklich zu mögen, nicht wegen des Geschmacks, sondern aus Abneigung. Danke für die Idee, auch für die Dreiecke, sieht nicht mehr aus wie Lasagne.

  16. Aurélie sagt:

    originelle Alternative ! Sieht sehr ansprechend aus. Die eckige Form ist auch sehr schön. Eine gute Idee zum ausschreiben.

  17. Evi sagt:

    Bin noch nie auf die Idee gekommen, Lasagne dreieckig zu schneiden, aber sieht meiner Meinung nach schöner aus, als langweilige viereckige Stückchen, wie man sie eben kennt. Werd ich bei der nächsten Lasagne auch so machen. Das Auge isst schließlich mit;-)

  18. Mic sagt:

    Ich mag Bechamel auch überhaupt nicht. Die Lasagne hört sich verdammt lecker an

  19. lamiacucina sagt:

    ich mag zwar die Béchamel, aber ein Zubereitungsschritt weniger ist auch nicht schlecht, wenns mal eilt. Und das tuts meist.

  20. Ich habe auch gerade Lasagne gekocht. Mit Kürbis allerdings und ganz ohne Fleisch.
    Ich mag deine Express-Version!

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