
Entenbrust mit Campari-Sauce
Wir üben jetzt schon mal für die Weihnachtszeit das festliche Verspeisen von besonders leckeren Gerichten. Eine Disziplin, die man regelmäßig trainieren sollte, um im Ernstfall entspannte Routine walten zu lassen. Zündet man sich ein nettes Kerzerl dazu an und lässt das Lieblingsorchester im Hintergrund aufspielen, kann man sich in kürzester Zeit zum professionellen Genießer hinaufarbeiten. Besonders in der Vorweihnachtszeit bewirkt das regelmäßige Üben von entspanntem Beisammensein ein erhöhtes Kraftpotenzial für den kulinarischen Marathon zu den Festtagen.
Rezept für zwei, die schon mal „lecker essen“ üben wollen
Das Rotkraut macht man am besten am Vortag. Es schmeckt erst am zweiten Tag so richtig gut. Den Zucker in einem Topf schmelzen lassen. Dann Butter dazugeben und zerfließen lassen. Rotkohl beigeben und kurz andünsten. Frischen Orangensaft, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren und Nelke dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. 1 Stunde bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Lorbeer, Wacholder und Nelke am Ende wieder entfernen. Mit Balsamico Essig abschmecken.
In eine große Pfanne zwei Esslöffel Öl geben und auf niedriger Temperatur erhitzen. Kartoffelwürfel dazugeben und mit Deckel verschließen. Bei niedriger Temperatur die Würfelchen 30 Minuten im eigenen Saft schmoren lassen. Während dieser Zeit 2-3 mal die Kartoffelwürfel wenden. Wenn sie gar sind, den Deckel abnehmen. Pfanne auf höchste Temperatur hochstellen und zu goldgelben Bratkartoffeln fertigbraten. Eventuell jetzt noch etwas Öl dazugeben. Salzen.
Entenbrust waschen und trocken tupfen. Die Unterseite von Fett oder eventuellen Sehnen befreien und die dicke Fett-Oberseite mit einem scharfen Messer zu einem rautenförmigen Muster einschneiden. Dabei nur das Fett und nicht in das Fleisch schneiden. Mit Salz und Pfeffer einreiben. Eine Pfanne bei hoher Temperatur erhitzen. Entenbrust mit der Fettseite in die trockene Pfanne legen und auf mittlere Temperatur reduzieren. Nach 7 Minuten umdrehen und weitere 7 Minuten auf der anderen Seite braten. Aus der Pfanne nehmen und in Alufolie einwickeln. Das Fett aus der Pfanne bis auf ca. zwei Esslöffel abgießen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Mit Campari ablöschen und mit Orangensaft und Hühnersuppe aufgießen. Eine Prise Rosmarin dazu. Salzen und pfeffern. Einkochen lassen bis es etwas dicker wird oder etwas Saucenbinder einrühren.
Entenbrust in Scheiben schneiden und mit der Campari-Sauce, Bratkartoffeln und Orangen-Rotkraut anrichten.
Zutaten
1 Barbarie Entenbrustfilet
150 ml Hühnersuppe
6 EL Orangensaft
1 EL Campari
1 kleine rote Zwiebel, in dünne Scheiben geschnitten
1 Prise Rosmarin
Salz, Pfeffer
Eventuell Saucenbinder
5 mittelgroße Kartoffeln, geschält und klein gewürfelt
2 EL Öl
Salz
1/2 kleiner Rotkohl, in feine Streifen geschnitten
1 EL Zucker, braun
1 EL Butter
100 ml Orangensaft, frisch gepresst
1 Zwiebel, klein, rot
1 Lorbeerblatt
1 Gewürznelke
3 Wacholderbeeren
Salz, Pfeffer
1 Schuss Balsamico Essig
[...] Das Fleisch wurde aber auch so wunderbar zart und die Sauce war sehr lecker. Das könnte aber auch am Rezept liegen Manzo alla California heißt so nach der Ortschaft California in der Nähe von Mailand, aus der das Rezept stammt. Das Rezept habe ich aus dem Italien-Klassiker von Kaltenbach und Cerabolini.Dazu gabs Polenta und – völlig unitalienisch, aber lecker – Blaukraut nach einem Rezept von buntcooking. [...]
@Hannah: Orangen-Miso kenne ich noch nicht. Hört sich sehr interessant an. Werde ich beim nächsten Entchen mal ausprobieren. Danke für den Tipp.
Tolle Idee! Auch ich werde mich der Sache annehmen.
Hast du schonmal Ente mit Orangen-Miso probiert?
Ein spanischer Koch hat es mal mit dem fetten Thunfisch Bauch kombiniert. Ich habe die Sauce dann mal zu Ente probiert (ist ja auch schön fettig). Die salzig-süsse-fruchtige Sauce passt gut. Also, falls du noch mal Lust auf Enten Experimente haben solltest, wäre das eine Alternative. Übrigens harmoniert fritierter Rosmarin besonders gut dazu
Das muss ich auch mal ausprobieren!
Nimm erst mal einen Apperitif, dann geht’s von selbst.
Ich übe schon seit Tagen, aber zu dieser Perfektion bin ich noch nicht gelangt. Morgen kaufe ich Campari.
@Claus: Den Geschmack kann man sich auch nicht vorstellen, wenn man es nicht selber probiert hat. Teste mal, ich finde es sehr gut.
@Mipi: Ich hatte erst den Aperol in der Hand, aber den verwende ich jetzt lieber für etwas anderes.
@Steffen: Ja, Knödel wäre auch lässig gewesen.
@Erich: Haha, du meinst den Ferseher? Der ist doch nur für Frauen. Da darfst du gar nicht draufsehen, weil die sind ja ziemlich nackig. Hier gehts um ENTENBRUST.
Das New Yorker Schaufenster erinnert mich, dass es noch andere als nur Entenbrüste gibt.
Die Entenbrust, fast vergessen, dass es so was gutes gibt, schön, nur der Grand Marnier fehlt am Rotkraut
Wuuuhoooooooo! Das beste an der Weihnachtszeit ist ja schon, dass Entenbrust-Gerichte in die Saison. Leckeres Rotkraut und Knödel! Und dann noch mit Campari-Sauce? Chapeau!
Die Campari gefällt mir sehr gut. Tolle Idee.
Campari, ob das gutgeht? Versuche gerade den Geschmack gedanklich hinzukriegen…Klappt nicht, musses ausprobieren.
@Noemi: Übung macht den Meister!
Wenn keiner hinschaut, kann man auch etwas anderes nehmen.




@Tina: Nein, da bin ich streng. Es MUSS Campari sein.
@Fabella: Du hast Küchenverbot? Die Geschichte kenne ich noch gar nicht. Hab in letzter Zeit viel zu tun gehabt und musste mich beim Blog lesen etwas einbremsen.
@Lamiacucina: Ich nehme an, die Salamiwurst ist selbstgewickelt und flambiert oder etwas in dieser Art.
@Isi: Iiiiiii, den David habe ich auch gesehen. Erschütternder Anblick!
@Petra: Annahmeschluss verpasst! Alles weg!
@Barbara: Ja, das gefällt dir! Hab ich mir schon gedacht, dass du bei Campari aufwachst.
@Arthurs Tochter: Zimt muss erst über eine Kommission beantragt werden und Dekoration für die Spüle kann man ja immer gut gebrauchen. Bei der nächsten Olympiade wirst du in den Kader übernommen.
@Tobias kocht: Die Entenbrust IST einfach. Wenn sie nicht zu lange gebraten wird, kann da nix schiefgehen.
@Wienermädl: Das glaub ich dir aufs Wort.
Köstlich, ich möcht auch gleich Weihnachten üben
)
Campari Sauce, ganz fein. Bei dir klingt die Entenbrust ganz einfach. kommt auf die Nachkochliste!
Auf ins Trainingslager. Darf ich mir eine Prise Zimt fürs Rotkraut mitbringen? Oder fällt das gleich unter “Doping”?
)
Ansonsten bin ich in der Staffel für den 200 m -Lauf im Entenbrustessen ein ideales Teammitglied und hinterher in der Dusche ähhh… an der Spüle auch nett anzuschauen!
Campari im Essen?! Auch üben wollen…
Wo kann ich mich für das Training anmelden?
Das Schönste der Vorbereitung ist doch das nachdenken, ausdenken, probekochen, üben… aber nicht dass wir dann bald so aussehen wie Roberts David.. Hast Du den gesehen?
bei der wie jedes Jahr geplanten Salamiwurst muss ich nicht üben, die schneid ich im Schlaf runter
Wow, mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Das klingt ja mal hammer-lecker. Das muß ich morgen meinem Chefkoch zeigen .. das muß er einfach mal machen .. ich hab inzwischen ja beim Kochen Küchenverbot
.. ich back nur noch wenn überhaupt *pfeiff*
Und das Foto ist wieder mal sehr hungrig machend!!
Muss es unbedingt Campari sein? Geht nicht auch etwas anderes, z.B. Noilly Prat, Portwein oder Sherry?
Ohja, ich muss auch üben gehen