
Fisch mit Parmesan-Kruste
Wenn sich die Kühlschranktür öffnet und der Blick in unendliche Leere schweift, ist es soweit: ein Geschmackskunstwerk aus quadratischen Fischblöcken und Parmesan kündigt sich an! Tiefkühlfisch als praktischer Retter in der Not. Normalerweise ein kulinarisch eher enttäuschendes Produkt, lässt er sich ohne viel Aufwand zu einem wirklich anspruchsvollen Mahl verwandeln. Für meine Tischnachbarn bedeutet eine weitere Freude, dass sie sich nicht die Grätchenfrage stellen müssen.
Rezept für zwei Tiefkühlforscher
Tiefkühlfisch aus der Packung nehmen und leicht antauen lassen. Die Zutaten vom Dressing gut miteinander verquirlen. 30 Minuten ziehen lassen. Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit der Marinade vermischen. Fisch mit Zitronensaft beträufeln und leicht salzen. Pfanne daumendick mit Öl füllen und heiß werden lassen. Währenddessen Fisch im Mehl wälzen und durch den Teller mit Ei ziehen. Im Parmesan vorsichtig panieren. „Nackte Stellen“ durch Andrücken des Parmesans ausbessern. In die heiße Pfanne legen und jede Seite ca. 4 Minuten goldbraun braten. Immer wieder mit einem Pfannenheber vorsichtig vom Boden lösen. Sanft umdrehen. Nach dem Rausnehmen auf Küchenkrepp das überschüssige Fett gut abtupfen. Auf Tellern anrichten. Kartoffelsalat großzügig mit Kresse bestreuen. Mahlzeit!
Zutaten
6 Quadrate Tiefkühlfisch (z.B. Polardorsch, 400 g Packung)
Öl für die Pfanne
1 Zitrone
zum Panieren:
1 Teller mit Mehl
1 Teller mit 1 verquirltem Ei
1 Teller mit frisch geriebenem Parmesan (ca. 80 g)
für den Kartoffelsalat:
400 g Kartoffeln, vorgekocht und abgekühlt
2 EL Kresse
fürs Dressing:
1 rote Zwiebel, klein gehackt
6 EL Öl
3 EL Essig (hell)
1 TL Senf
1 Prise Zucker
1 EL Petersilie, fein gehackt
Meersalz, Pfeffer
super lecker – wurde gestern nachgekocht mit frischem fisch. Öl ist entscheidend sonst hat man den ganzen parmesan in der pfanne. habe vorsichtshalber ein kleines teststück probiert;)
Ich komm ja aus dem hohen Norden, wohne momentan in Hamburg. Hier gibt’s den Fisch quasi direkt vom Kutter ;o)
Außer diesen Fertig-Gerichten, in denen der Block-Fisch verwendet wird, kenn ich wirklich keinen Fisch in Blöcken – vielleicht ist das eine geografische Geschichte …
Nicht übel, bei dir hätte ich das auch gegessen.
”Bunt” und mit Liebe…
@Jutta: Dann wünsch ich dir viel Spass auf der Entdeckungsreise durch die Tiefkühltheke.

@Steph: Bist du ein Deichkind? Ich kenne niemanden, der Fisch noch nie in Blöcken gesehen hat.
@Fabella: Für dieses Rezept kann man jeden festen, weißfleischigen Fisch nehmen.
@Eva: Zu spät. Alles weg!
@lamiacucina: Si!
@Houdini: Mit wenig Fett wird das leider nix. Da bröselt dann der Parmesan weg.
@Mipi:
@Johannes: Stimmt, lieber TK-Fisch als zweifelhaften frischen Fisch. Seh ich genauso.
TK-Fisch ist mir lieber als Fisch der Tage in manchen Fischregalen vor sich her riecht. Richtig zubereitet wie oben gesehen wirklich sehr gut!
Lecker Essen – ein Augenschmaus.
Und wieder schön angerichtet und mit Herz dekoriert. Rezept ausgedruckt, mit Bedenken, da ich dicke Daumen habe, werde vielleicht eine andere Bratvariante finden.
Das Tiefkühlbrikett ist die Nagelprobe für gutes Kochen.
Hast du wunderbar aufgepeppt – hätte ich gerne mitgegessen!
Ohhhh das sieht aber lecker aus *wasserimmundzusammenlauf*
Hmm, ich glaub das muß ich mal nachkochen … wobei allerdings mir dieser Fisch überhaupt nichts sagt … ich muß da wohl mal ins Tiefkühlregal schauen, ob ich fündig werde.
Ich muss zugeben, TK-Fisch in Blockform kenn ich gar nicht (von Fischstäbchen jetzt mal abgesehen) – hier gibt’s den immer in seiner “Ursprungsform”.
Die Kruste hört sich aber sehr lecker an und sieht wirklich klasse aus!
Sieht richtig lecker aus, das würde ich jetzt auch verspeisen. Lustiger Text!
Ich kaufe selten Fisch und wenn, dann an der Theke. Nun war ich unterwegs auf Fangzug, aber der Supermarkt hatte keinen frischen Lachs mehr. Also bin ich an die Kühltheken. Was es da alles gab!!! Ich war ganz erstaunt über die Vielfalt an gefrorenen Meeresbewohnern. Fisch hin, frisch her – da schlage ich demnächst mal zu!